Lacke

Lacke = Lache, Tümpel, kleiner See

lanzettlich

Gestalt von Blatt- und Blättchenspreiten: breiteste Stelle in der Mitte, nach beiden Enden spitz zulaufend. – Achtung: In der englischsprachigen botanischen Terminologie ist eine andere Definition für lanceolate üblich: breiteste Stelle unterhalb der Mitte, deshalb gibt es den praktischen Terminus "oblanceolat" = breiteste Stelle oberhalb der Mitte.

Laubblatt (folium)

das grüne, „normale“, der → Photosynthese dienende Blatt der Pflanze (im Unterschied zu → Hochblatt und → Niederblatt)

Liane

holzige Kletterpflanze, z. B. Efeu / Hedera, Weinrebe / Vitis

Lichtzahl (L)

(Ellenberg’sche ökologische Zeigerwerte): 9-stufige Skala für die ungefähre Beleuchtungsstärke des Standorts: 1 = Tiefschattenpflanze; 9 = Volllichtpflanze.

linealisch

linealisch (lineal, linear, linearis) ist ein schmales Blatt mit annähernd parallel verlaufenden Rändern;  ist es breiter, heißt es „länglich“.

Lippe (= Labellum, Honiglippe, labium)

das mittlere (unpaarige) innere (in der geöffneten Blüte meist das untere) Perigonblatt der Orchideen-Blüte, das meist größer und reicher differenziert ist als alle übrigen. Der bei manchen Gattungen (z. B. Knabenkraut / Orchis, Waldhyazinthe / Platanthera) vorhandene → Sporn ist ein Anhängsel der Lippe.

Löss

Aus Trocken- oder Kältewüsten ausgewehtes Lockersediment, besteht aus durchschnittlich 60-70% Quarz, 10-30 % Kalk, 10-20 % Tonerdesilicaten. Löss umgibt gürtelartig die im Pleistozän vergletscherten Räume; er ist sehr standfest, daher sind hier tiefe Schluchten und Hohlwege typisch, ebenso Höhlenwohnungen und Vorratsräume. Der seit der ersten Hälfte des 19. Jh.s bezeugte geologische Fachausdruck für die gelbliche, feinkörnige Moränen- oder Steppenstaubablagerung ist von dem Geologen von Leonhard geprägt, und zwar wahrscheinlich aus alemanisch lösch locker, das wohl zu der Wortgruppe von los[e] gehört.

LSG

Abkürzung für Landschaftsschutzgebiet.