Zahnblatt-Echt-Schafgarbe i.e.S
Achillea distans s.str.
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Hauptschirm ca. 5–10 cm breit im Durchmesser; Körbe groß: Hüllenlänge × Hüllenbreite (mm) ca. (11)13(14) mm2; Zungenlänge × Zungenbreite (6)8(10) mm2; Knotenzahl (10)13(18); — Pflanze oft einzeln stehend, oft schon unten verzweigt (seltener unverzweigt), grün; Internodienlänge (2)4,5(8) cm (längstes 7–12 cm); Laubblatt ± behaart; untere Stängelblätter (8)19(40) cm lang und (1,4)3,4(9) cm breit, 4–9× so lang wie breit; obere Stängelblätter (3)5(8) cm lang und (0,6)1,6(7,6) cm breit, 3–6× so lang wie breit, Fiedern (7)14(26), (1,6)4(11) mm voneinander entfernt, (4)8(13) mm lang und (1,6)3,8(7) mm breit, (1,5)2,2(4)× so lang wie breit, mit (4)14(30) Zähnen pro Fiederhälfte, Endzipfel der Fiedern (0,4)1(2,3) mm lang und (0,4)0,9(2,2) mm breit, (0,8)1,2(2)× so lang wie breit; Laubblattrhachis (samt Flügel) (1,3)2(5) mm breit, oft gezähnt und/oder mit kleinen Zwischenfiedern; Hülle (3,8)5(6) mm lang und (3)3,2(4) mm breit; Hüllblätter (dunkel’)braun berandet, behaart bis kahl; Zungen (1,8)2,6(4,5) mm lang und (2)2,8(4,2) mm breit, (0,7)1(1,3)× so lang wie breit, 0,4–0,9× so lang wie die Hülle; Kronröhre der Zungenblüten (0,5)0,7(1)× so lang wie die Zunge; Pollenkorndurchmesser: (36)37(40) µm; Fruchknotenlänge: (1,85)1,95(2,1) mm.
Höhe: (20)40–60(80) cm. He. (VI)VII–IX. Lichte Wälder, besonders Föhrenwälder, steinige Waldränder, trockenwarme Buschsäume, Magerwiesen; karbonatliebend; submontann–montan; zerstreut bis selten. Im Pannonikum (Thermenlinie und Leitha-Gebirge) und in den Südalpen. B, N, O?, K (sehr selten[1]); – GR? (sub A. stricta?); Lom, SüdT, TN, VI, Fri; SLO (J, P, V). (Hauptverbreitung: Südalpen, Südosteuropa) RL: Ö 3. Proazulen-frei. – [Hexaploid]– (Vgl. A. „raxensis“) – (A. „stricta“0,12?p. p., A. distans subsp. stricta, A. distans subsp. distans3,7a)Zahnblättrige Echt-Sch., Zahnblatt-Sch., Steife W.-Sch. / A. distans s. str.
Anmerkung: Etwas abweichende, als A. stricta p. p. zu bezeichnende Populationen sind noch ungeklärt.
[1] G. Pflugbeil & K. Moosbrugger in Neilreichia 11: 167–168 (2020)
DetailbeschreibungFlora status:
- Ureinheimisch = indigen
Verbreitung:
Hauptverbreitung: Südalpen, Südosteuropa
Gebiet:
Im Pannonikum (Thermenlinie und Leitha-Gebirge) und in den Südalpen
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Pflanze oft einzeln stehend, oft schon unten verzweigt (seltener unverzweigt), grün
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: (20)40–60(80) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Typ: Korb/ Körbchen
Hauptschirm ca. 5–10 cm breit im Durchmesser
Körbe groß
Hüllenlänge × Hüllenbreite (mm) ca. (11)13(14) mm2; Zungenlänge × Zungenbreite (6)8(10) mm2
Hülle (3,8)5(6) mm lang und (3)3,2(4) mm breit
Hüllblätter (dunkel’)braun berandet, behaart bis kahl
Zungen 0,4–0,9× so lang wie die Hülle
Blütenblätter:
- Blüten zungenförmig
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
- Verwachsenblättrig mit Kronröhre
Zungenlänge × Zungenbreite (6)8(10) mm2
Zungen (1,8)2,6(4,5) mm lang und (2)2,8(4,2) mm breit, (0,7)1(1,3)× so lang wie breit, 0,4–0,9× so lang wie die Hülle
Kronröhre der Zungenblüten (0,5)0,7(1)× so lang wie die Zunge
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten unterständig
- Griffel: 1
- Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)
Fruchknotenlänge: (1,85)1,95(2,1) mm
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Staubblätter verwachsen
Pollenkorndurchmesser: (36)37(40) µm
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
Körbe groß
Pflanze oft einzeln stehend, oft schon unten verzweigt (seltener unverzweigt), grün
Internodienlänge (2)4,5(8) cm (längstes 7–12 cm)
Laubblatt ± behaart
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
- Blattform: geteilt, geschnitten
- Blattform: geteilt, gespalten
- Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Wechselständig
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Grösse: gross (länger als 10 cm)
- Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
Laubblatt ± behaart
untere Stängelblätter (8)19(40) cm lang und (1,4)3,4(9) cm breit, 4–9× so lang wie breit
obere Stängelblätter (3)5(8) cm lang und (0,6)1,6(7,6) cm breit, 3–6× so lang wie breit, Fiedern (7)14(26), (1,6)4(11) mm voneinander entfernt, (4)8(13) mm lang und (1,6)3,8(7) mm breit, (1,5)2,2(4)× so lang wie breit, mit (4)14(30) Zähnen pro Fiederhälfte, Endzipfel der Fiedern (0,4)1(2,3) mm lang und (0,4)0,9(2,2) mm breit, (0,8)1,2(2)× so lang wie breit
Laubblattrhachis (samt Flügel) (1,3)2(5) mm breit, oft gezähnt und/oder mit kleinen Zwischenfiedern
Rosette:
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Lebensraum:
- Wälder und Forste
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
- Gebüsche und Hochstaudenfluren
Lichte Wälder, besonders Föhrenwälder, steinige Waldränder, trockenwarme Buschsäume, Magerwiesen; karbonatliebend
Im Pannonikum (Thermenlinie und Leitha-Gebirge)
Ökologie:
Lichte Wälder, besonders Föhrenwälder, steinige Waldränder, trockenwarme Buschsäume, Magerwiesen; karbonatliebend
Im Pannonikum
Höhenstufen:
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
submontann–montan
Geologie/Boden:
- Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
Lichte Wälder, besonders Föhrenwälder, steinige Waldränder, trockenwarme Buschsäume, Magerwiesen; karbonatliebend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
(VI)VII–IX