Echt-Hopfen

Humulus lupulus


Gattung (genus)

Hopfen / Humulus

Familie (familia)

Hanfgewächse / Cannabaceae


Synonym: Gewöhnlicher Hopfen

Stängel linksschraubenwindend, sehr rau (mit kurzen „Klimmborsten“); die meisten Laubblätter handförmig3–5-teilig, unterseits locker mit sitzenden, glänzend-gelbenDrüsen; Laubblattstiel höchstens so lang wie die Spreite; Laubbattspreite grob gekerbt (Kerbzähne bespitzt), am Grund herzförmig, oberseits ± anliegend kurzborstenhaarig; auch junge Triebe sowie Blüten- und Fruchtzapfen („Hopfendolden“) und besonders Frucht mit glänzenden, gelben Drüsen (Lupulin!), aromatisch (ähnlich wie Cannabis); ♀ Blütenstand sich postfloral deutlich vergrößernd; Deckblätter der ♀ Blüten eiförmig, spitz, bleich. Höhe: 2–6 m. Ausdauernd, Geophyt–Hemikryptophyt. VII–VIII. Auwälder, feuchte, nährstoffreiche Gebüsche, Ufersäume; collin–montan; häufig bis zerstreut. Auch kultiviert. (Sorten; wichtig für Bier­brauerei: Fruchtstände): in Österreich nur im nordwestlichen Mühlviertel und neuerdings auch im Waldviertel) und in der westlichen Süd-Steiermark. Wildgemüse (junge vegetative Triebe); Arzneipflanze (ÖAB: Glandula Lupuli; Fruchtstand: „Strobuli Lupuli“).   

 

Detailbeschreibung
Details

Lebensform:

Ge–He

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 2–6 m

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Pflanze zweihäusig

Meist 2-häusig

Blütenstand:

  • Typ: Kätzchen/Zapfen (=verholzende Ähre oder Scheinähre)
  • Typ: Rispe/Schirmrispe

Deckblätter der ♀ Blüte eiförmig, spitz, bleich

auch junge Triebe sowie Blüten- und Fruchtzapfen („Hopfendolden“) und besonders Frucht mit glänzenden, gelben Drüsen (Lupulin!), aromatisch (ähnlich wie Cannabis)

♀ Blütenstand sich postfloral deutlich vergrößernd

♀ Blütenstand zapfenartig, hängend

♂ Blütenstand: Rispe, blattachselständig

Blüte gestielt

Blüte sitzend

Blütenblätter:

  • Farbe: grünlich

Blütenhülle einfach (Perigon), grünlich

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • mit Ranken
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Pflanze drüsig
  • Pflanze behaart
  • Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
  • Pflanze rauh

Stängel linksschraubenwindend, sehr rau (mit kurzen „Klimmborsten“)

Stängel windend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattrand: gekerbt
  • Spreitengrund herzförmig
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: zusammengesetzt, handförmig
  • Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
  • Blattstellung: Gegenständig

Laubblätter gegenständig

Laubblattspreite einfach (meist handförmig geteilt)

Stipeln interpetiolar

Die meisten Laubblätter handförmig 3–5-teilig, unterseits locker mit sitzenden, glänzend-gelben Drüsen

Laubblattspreite grob gekerbt (Kerbzähne bespitzt), am Grund herzförmig, oberseits ± anliegend kurzborstenhaarig

auch junge Triebe sowie Blüten- und Fruchtzapfen („Hopfendolden“) und besonders Frucht mit glänzenden, gelben Drüsen (Lupulin!), aromatisch (ähnlich wie Cannabis)

Blattstiel:

Laubblattstiel höchstens so lang wie die Spreite

Frucht:

auch junge Triebe sowie Blüten- und Fruchtzapfen („Hopfendolden“) und besonders Frucht mit glänzenden, gelben Drüsen (Lupulin!), aromatisch (ähnlich wie Cannabis)

Frucht: Nuss, vom meist erhalten bleibenden Perigon umhüllt

Lebensraum:

  • Auwälder
  • Gebüsche und Hochstaudenfluren
  • Ufer und Röhrichte

Auwälder, feuchte, nährstoffreiche Gebüsche, Ufersäume

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 07 - Juli
  • 08 - August

VII–VIII.