


Europa-Lärche
Larix decidua
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Europäische Lärche, „Lerbaam“, Larix europaea
Junge Äste gelblich und kahl; Laubblätter der Kurztriebe (10)20–30 mm lang, weniger als 1 mm breit, hellgrün, flach und weich; Samenschuppen locker aneinander liegend, die Deckschuppen fast zur Gänze verdeckend (nur die untersten sichtbar), abgerundet und nicht nach außen gebogen; Samen einseitig geflügelt, inklusive der Flügel 8–10 mm lang, ohne Flügel 3–4 mm lang. Höhe: 10–35(45) m. Makrophanerophyt. Höchstalter 400–800 Jahre. Blütezeit: IV–VI. Waldbildend in subkontinentalen Klimalagen, zusammen mit Fichte (besonders auf Steilhängen und Blockstandorten), an der Waldgrenze zusammen mit Zirbe; beigemischt in Föhren- und Spirkenwäldern; selten allein, zum Beispiel auf alpinen Lärchenwiesen; Lichtbaumart, Rohboden-Pionier, pH-indifferent; besonders auf Lehm- und Tonböden; obermontan–subalpin; häufig bis zerstreut. Als Forstbaum häufig auch in niederen Lagen kultiviert. Volksarzneipflanze.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Phanerophyt (Bäume und Sträucher)
Wuchsform:
- verholzt
Höchstalter 400–800 J.
Wuchshöhe:
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 10–35(45) m
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Pflanze kahl
Junge Äste gelblich, kahl
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Farbe: hellgrün
- Spreite nadel-/borstenförmig/fädlich
Laubblatt (der Kurztriebe) (10)20–30 mm lang, weniger als 1 mm breit, flach, weich, hellgrün
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Samen:
- Samen nicht von Fruchtknoten eingeschlossen (Nacktsamer – Nadelbäume u.a.)
Samenschuppen locker aneinander liegend, die Deckschuppen fast zur Gänze verdeckend (nur die untersten sichtbar), abgerundet, nicht nach außen gebogen; Samen einseitig geflügelt, (inkl. Flügel) 8–10 mm lang (ohne Flügel 3–4 mm lang).
Lebensraum:
- Wälder und Forste
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
Waldbildend in subkontinentalen Klimalagen, zusammen mit Fichte (besonders auf Steilhängen und Blockstandorten), an der Waldgrenze zusammen mit Zirbe; beigemischt in Föhren- u. Spirkenwäldern (selten allein, zB alpine Lärchenwiesen)
Ökologie:
- Lichtliebend (=heliophil)
Lichtbaumart, Rohboden-Pionier
Geologie/Boden:
- pH-indifferent/auf intermediärem Gestein
- Dichte Böden (lehmig, tonig)
pH-indiff.; bes. Lehm- u. Tonböden
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Verbreitunsstrategien:
- Flugfrucht (Anemochorie)
Blütezeit:
- 04 - April
- 06 - Juni
- 05 - Mai
IV–VI.


