Asch-Weide

Salix cinerea



Synonyme: Kugel-Weide, „Grau-Weide“ 

Flach-halbkugeliger (krapfenförmiger) Strauch; Äste mit bräunlich-weißem Mark; 1–2-jährige Äste kurz grau-samtig, derb, schmutzigbraun; Winterknospen eilänglich-spitzlich, dunkelbraun bis schwarzgrau; Stipeln 3–5 mm lang, kürzer als der Laubbattstiel; Laubblattspreite breit-lanzettlich bis verkehrt-eilanzettlich oder -eilänglich, 2–4× so lang wie breit, oberseits wenig runzelig, Laubbattrand wellig bis fein oder grob unregelmäßig gekerbt-gezähnt, mit 10–15 Paar Seitennerven. Höhe: 2–4(6) m. Verholzt, Nanophanerophyt. III–IV. Niedermoorwiesen, Weiden-Faulbaum-Gebüsche, Bruchwälder, Bachufer; collin–untermontan; häufig, im Alpenraum jedoch zerstreut.

 

Detailbeschreibung
Details

Lebensform:

NPh.

Wuchsform:

  • verholzt

Wuchshöhe:

  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 2–4(6) m

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
  • Pflanze zweihäusig

2-häusig

Blüte 1-geschlechtig

Blütenstand:

  • Typ: Kätzchen/Zapfen (=verholzende Ähre oder Scheinähre)

Blütenstand: Ähre („Kätzchen“)

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig

Fruchtknoten oberständig, 2-karpellig, 1-fächrig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Flach-halbkugeliger (krapfenförmiger) Strauch

Äste mit bräunlich-weißem Mark

1–2-jährige Äste kurz grau-samtig, derb, schmutzigbraun

Holz von 2- oder mehrjährigen, entrindeten Ästen mit ½–3 cm langen, scharf hervortreten­den, zahlreichen Striemen

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Spreite lanzettlich
  • Blattrand: gezähnt
  • Blattrand: gekerbt
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • Blattstellung: Wechselständig

sommergrün

Laubblätter wechselständig

Stipeln vorhanden

Spreite ungeteilt

Laubblattspreite 2–4× so lang wie breit, oberseits wenig runzelig

Laubblattrand wellig bis fein oder grob unregelmäßig gekerbt-gezähnt, mit 10–15 Paar Seitennerven

Stipeln 3–5 mm lang, kürzer als der Laubblattstiel

Laubblattspreite breitlanzettlich bis verkehrteilanzettlich oder -eilänglich

Blattstiel:

Knospen:

  • Knospen spitz

Winterknospen eilänglich-spitzlich, dunkelbraun bis schwarzgrau

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
  • Frucht mehr- bis vielsamig

Samenanlagen zahlreich

Same mit Haarschopf (anemochor)

Lebensraum:

  • Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore
  • Auwälder
  • Ufer und Röhrichte

Niedermoorwiesen, Weiden-Faulbaum-Gebüsche, Bruchwälder, Bachufer

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–untermontan

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Flugfrucht (Anemochorie)

Same mit Haarschopf (anemochor)

Blütezeit:

  • 03 - März
  • 04 - April

III–IV