



Rosmarin-Kriech-Weide
Salix repens subsp. rosmarinifolia
Art (species)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Im Burgenland die einzige Unterart der Kriech-Weide Salix repens. Weitere Informationen siehe dort. (in Österreich kommt noch eine zweite Unterart vor).
Synonym: Salix rosmarinifolia
Oberirdische Triebe niederliegend oder aus aufsteigendem Grund aufrecht; Laubblattspreite 4–10× so lang wie breit, länglich-lanzettlich bis lineal-lanzettlich, mit 10–12(14) Paar Seitennerven, größte Breite in oder unter der Mitte, vorn meist lang zugespitzt, meist ohne Spitzchen; Laubblattrand ganzrandig (selten mit einzelnen Zähnen), flach bis umgerollt, Stipeln auch an Langtrieben stets fehlend. Höhe: ca. 50–100(180) cm. Zerstreut bis selten. Östlich.
Detailbeschreibung
Wuchsform:
- verholzt
Wuchshöhe:
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: » 50–100(180) cm
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
- Pflanze zweihäusig
Blüte 1-geschlechtig
2-häusig
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
Fruchtknoten oberständig, 2-karpellig, 1-fächrig
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
oberirdische Triebe niederliegend oder aus aufsteigendem Grund aufrecht
Kriechstrauch mit bewurzelten, holzigen (unterirdischen) Bodentrieben, nur die Seitentriebe oberirdisch, aufrecht bis aufsteigend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattrand: gezähnt
- Spreite lanzettlich
- Spreite linealisch
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Blattstellung: Wechselständig
sommergrün
Laubblätter wechselständig
Spreite ungeteilt
Laubblätter deutlich 2-färbig: über blaugrüner, matter Oberfläche dicht bis locker silbrig-seidenhaarig, stets dichter behaart als oberseits
Laubblattspreite unterseits dicht bis zerstreut silbrig-seidenhaarig
Laubblattspreite 4–10× so lang wie breit, länglich-lanzettlich bis linealisch-lanzettlich, mit 10–12(14) Paar Seitennerven größte Breite in oder unter der Mitte, vorn meist lang zugespitzt, meist ohne Spitzchen
Laubblattrand ganzrandg (selten mit einzelnen Zähnen), flach bis umgerollt
Stipeln auch an Langtrieben stets fehlend
Lebensraum:
- Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore
Niedermoore, feuchte Magerwiesen
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Verbreitunsstrategien:
- Flugfrucht (Anemochorie)
Same mit Haarschopf (anemochor)
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
- 06 - Juni
IV–VI



