Ost-Felsenmauerpfeffer
Petrosedum montanum subsp. orientale
Art (species)
Berg-Felsenmauerpfeffer / Petrosedum montanum
Gattung (genus)
Felsenmauerpfeffer / Petrosedum
Familie (familia)
Dickblattgewächse / Crassulaceae
Im Burgenland die einzige Unterart von Petrosedum montanum. Weitere Informationen siehe dort.
Synonyme: Östlicher Berg-Mauerpfeffer;Sedum montanum subsp. orientale, Sedum ?reflexumsubsp. glaucum, Sedum pseudorupestre, Sedum ?rupestre subsp. erectum = Petrosedum erectum,Sedum thartii, Petrosedum thartii; ?entstanden aus Petrosedum montanum × Petrosedum rupestre
Laubblätter graugrün bis stark glauk; Blütenstand meist aus 4(5) Zymen zusammengesetzt; Zymen zur Blütezeit ± bogig nach unten gekrümmt; Blütenstand und Fruchtstand konkav; Kelchblätter (nicht Kelchzipfel!)(2)2,5–3,5(4) mm lang; Staubfäden am Grund meist papillös bis kurzhaarig(Lupe!). Höhe: 15–30 cm. Chamaephyt. VI–VIII. Lückige, trocken-warme Rasen und Felsfluren, Ruderalfluren, besonders an und auf Steinmauern; karbonathold; collin–submontan; zerstreut bis selten. In Österreich nur im Pannonikum (aus Kulturen verwildernd?); Hauptverbreitung: Submediterran).
Detailbeschreibung
Gebiet:
nur im Pannonikum (aus Kulturen verwildert?)
Lebensform:
- Chamaephyt (Zwerg-, Teppich- und Halbsträucher, Polsterstauden)
Wuchsform:
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Höhe: 15–30 cm.
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
- Pflanze einhäusig
Blütenstand:
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Blütenstand meist aus 4(5) Zymen zusammengesetzt
Zymen zur Blütezeit ± bogig nach unten gekrümmt
Blütenstand und Fruchtstand konkav
Blütenstand schon im Knospenzustand aufrecht
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
- Anzahl: mehr als sechs Blütenblätter
- Farbe: gelb
Kronblätter (6)7–8(12) mm lang
Blüte 5–6(–9)-zählig; ± gelb;
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter frei
- Fruchtblätter verwachsen
männliche Organe (Andrözeum):
Staubfäden am Grund meist papillös bis kurzhaarig (Lupe!)
Blütenkelch:
Kelchblätter (nicht Kelchzipfel!) (2)2,5–3,5(4) mm lang
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze kriechend/dem Boden anliegend
- Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
Pflanze mit meist reich verzweigter, kriechender, zum Teil ± holziger Grundachse
vegetative Triebe niederliegend bis aufsteigend, an der Spitze dicht beblättert;
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Farbe: glauk (blaugrün)
- Blattstellung: Wechselständig
- Spreite linealisch
- Grösse: klein (1 bis 2 cm)
- Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
Laubblätter kurz grannenartig bespitzt (Spitze nicht stechend)
Laubblätter wechselständig, stielrund, länglich bis linealisch, 7–15(20) mm lang, am Grund mit einem kurzen, abwärts gerichteten, bleichen Fortsatz
Laubblätter fast gerade
Laubblatt graugrün bis stark glauk
Fruchtstand:
Fruchtstand konkav
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Lebensraum:
- Felsstandorte
- Ruderalstandorte
Lückige, trocken-warme Rasen und Felsfluren, Ruderalfluren, besonders an und auf Steinmauern
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
collin–submontan
Geologie/Boden:
- Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
karbonathold
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
VI–VIII.