Gewöhnliche Wild-Tulpe

Tulipa sylvestris subsp. sylvestris

Art (species)

Wild-Tulpe / Tulipa sylvestris

Gattung (genus)

Tulpe / Tulipa

Familie (familia)

Liliengewächse / Liliaceae


Im Burgenland (wie auch in Österreich) die einzige Unterart der Wild-Tulpe Tulipa sylvestris. Weitere Informationen siehe dort. 

Stängelblätter 2–3, meist im untersten Drittel des Stängels; Blüten vor dem Aufblühen nickend; Kronblätter außen gelb, manchmal grünlich überlaufen; Fruchtkapsel ≈ 2× so lang wie breit; IV–V. Lokal verwildernd in alten Parkanlagen, Auen; Stinsenpflanze, collin; selten bis sehr selten. (Wahrscheinlich verwilderte ehemalige Zierpflanze). (Hauptverbreitung: Mediterranraum [Italien], Westeuropa).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

  • Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)

Wahrscheinlich verwlilderte ehemalige Zierpflanze

 

Verbreitung:

Hauptverbreitung: Mediterranraum [Italien], Westeuropa

 

Lebensform:

  • Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)

Wuchsform:

  • krautig

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blüten vor dem Aufblühen nickend

Blütenstand:

  • Nur Einzelblüten

Blüten vor dem Aufblühen nickend

Blütenblätter:

  • Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
  • Farbe: gelb

Blüten vor dem Aufblühen nickend

Kronblätter außen gelb, manchmal grünlich überlaufen

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

Fruchtkapsel ≈ 2× so lang wie breit

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Zwiebel

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Pflanze kahl
  • Pflanze glauk/bereift

Stängelblätter 2–3, meist im untersten Drittel des Stängels

Blüten vor dem Aufblühen nickend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig

Stängelblätter 2–3, meist im untersten Drittel des Stängels

Blattstiel:

Frucht:

Fruchtkapsel ≈ 2× so lang wie breit

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

Lokal verwildernd in alten Parkanlagen, Auen; Stinsenpflanze

Ökologie:

Lokal verwildernd in alten Parkanlagen, Auen; Stinsenpflanze

Zeigerwerte: 7 7 4 4 7 5

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai

IV–V