Sibthorp Dickstiel-Rindszunge

Buglossoides incrassata subsp. splitgerberi


Art (species)

Dickstiel-Rindszunge / Buglossoides incrassata

Gattung (genus)

Buglossoides arvensis agg.

Gattung (genus)

Rindszunge / Buglossoides

Familie (familia)

Raublattgewächse / Boraginaceae


Im Burgenland kommt nur die einzige Unterart von Buglossoides incrassata. Weitere Informationen siehe dort.

Synonyme: Buglossoides arvensis subsp. sibthorpiana, Lithospermum sibthorpianum, Lithospermum leithneri, Buglossoides incrassata subsp. leithneri

Pflanze aufsteigend bis aufrecht, basal und/oder terminal verzweigt; Krone selten hellblau; Fruchtstiel keulig verdickt, unterhalb des Kelches nicht eingeschnürt; Fruchtboden etwas schief; Klausen 1,8–2,8 mm lang und 1–1,8 mm breit. Höhe: 5–60 (80) cm. Äcker, Weingärten, ruderalisierte Trockenrasen, Ruderalstellen; im Pannonikum häufig. (Hauptverbreitung: Submediterranraum).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Verbreitung:

Hauptverbreitung: Submediterranraum

Gebiet:

im Pannonikum häufig

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 5–60 (80) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
  • Blüten stieltellerförmig
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: blau
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Krone selten hellblau

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich
  • Kelchzähne deutlich: zugespitzt

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Pflanze rauh
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Seitentriebe anliegend/aufrecht
  • Seitentriebe abstehend/ ausladend

Pflanze aufsteigend bis aufrecht, basal und/oder terminal verzweigt

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Farbe: dunkelgrün
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Spreite lanzettlich
  • Spreite eiförmig

Blattstiel:

Fruchtstand:

Fruchtstiel keulig verdickt, unterhalb des Kelches nicht eingeschnürt; Fruchtboden etwas schief

Frucht:

  • Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)

Klausen 1,8–2,8 mm lang und 1–1,8 mm breit

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Ruderalstandorte
  • Trockenrasen

Äcker, Weingärten, ruderalisierte Trockenrasen, Ruderalstellen; im Pannonikum häufig

Ökologie:

  • Störungszeiger
  • wärmeliebend (thermophil)

Äcker, Weingärten, ruderalisierte Trockenrasen, Ruderalstellen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

Geologie/Boden:

Äcker, Weingärten, ruderalisierte Trockenrasen, Ruderalstellen

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 03 - März
  • 04 - April
  • 05 - Mai