


Süd-Zürgelbaum
Celtis australis
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Südlicher Zürgelbaum, Sulgenholz, Europäischer Zürgelbaum, Mittelmeer-Zürgelbaum, „Zuckererbsenbaum“
Borke glatt, erst in höherem Alter etwas schuppig aufreißend; Laubblattspreite eiförmig bis eilanzettlich, (4)7–13(20) cm lang und (1)2–4(6) cm breit, lang zugespitzt, beiderseits gesägt mit je (20)25–30(35) Zähnen, oberseits kurz rauhaarig, unterseits weichhaarig; Frucht (Steinfrucht) süß schmeckend. Höhe: 10–25 m. Makrophanerophyt. IV–V. Trocken-warme, felsige Gebüsche und Vorwälder, auch an und auf Mauern; karbonatliebend; Lichtbaumart; collin; zerstreut. (Submediterranraum). Ehedem selten (frostempfindlich!), häufig kultiviert, z.B. neuerdings (seit ≈ 1970) in Wien; in Wien, Burgenland und Niederösterreich auch verwildernd in Pflasterritzen, an Bahnböschungen und Ruderalstellen.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
Ehedem selten (frostempfindlich!), häufig kultiviert, z.B. neuerdings (seit ≈ 1970) in Wien; in Wien, Burgenland und Niederösterreich auch verwildernd in Pflasterritzen, an Bahnböschungen und Ruderalstellen.
Lebensform:
- Phanerophyt (Bäume und Sträucher)
- Phanerophyt: Makrophanerophyt (Baum)
Wuchsform:
- ausdauernd
- pollakanth (mehrmals blühend)
- verholzt
Wuchshöhe:
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 10–25 m
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
Blütenstand:
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Anzahl: 5
- Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
- Anzahl: mehr als sechs Blütenblätter
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
- Farbe: grünlich
- Farbe: gelb
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Narbe kopfig oder sitzend
- Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Staminodien (oft in Form von Nektarblättern)
Blütenkelch:
- Anzahl: 4 Kelchblätter
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Anzahl: mehr als fünf Kelchblätter/ Kelchzipfel
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze behaart
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Borke glatt, erst in höherem Alter etwas schuppig aufreißend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: gesägt
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Wechselständig
- Farbe: dunkelgrün
- Grösse: gross (länger als 10 cm)
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Nervatur fieder-/netznervig
- Spreite eiförmig
- Spreite lanzettlich
Laubblattspreite eiförmig bis eilanzettlich, (4)7–13(20) cm lang und (1)2–4(6) cm breit, lang zugespitzt, beiderseits gesägt mit je (20)25–30(35) Zähnen, oberseits kurz rauhaarig, unterseits weichhaarig
Blattstiel:
- Blattstiel kurz (undeutlich)
- Blattstiel lang (deutlich)
Lebensraum:
- Felsstandorte
- Ruderalstandorte
- Gebüsche und Hochstaudenfluren
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
Trocken-warme, felsige Gebüsche und Vorwälder, auch an und auf Mauern; karbonatliebend; Lichtbaumart;
Ehedem selten (frostempfindlich!), häufig kultiviert,
auch verwildernd in Pflasterritzen, an Bahnböschungen und Ruderalstellen.
Ökologie:
- An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)
- Lichtliebend (=heliophil)
- wärmeliebend (thermophil)
- Störungszeiger
Trocken-warme, felsige Gebüsche und Vorwälder, auch an und auf Mauern; karbonatliebend; Lichtbaumart
(frostempfindlich!)
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
- Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
- Lockere Böden (kiesig, sandig)
- Flachgründige Böden
Trocken-warme, felsige Gebüsche und Vorwälder, auch an und auf Mauern; karbonatliebend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
IV–V


