Zürgelbaum
Celtis
Familie (familia)
Diese Gattung wird laut aktueller Lehrmeinung (EF4) besser wieder in die eigene Familie Celtidaceae oder (APGIV) zu den nahe verwandten Cannabaceae gestellt (Zwischendurch wurde sie auch in die Familie der Ulmaceae gestellt.)
Sie umfasst ca. 60 Arten weltweit.
Laubblattstellung 2-zeilig, Laubblatt 2,5–3× so lang wie breit, Spreitengrund abgerundet bis keilförmig; Nervenwinkel der Laubblattunterseite nicht bärtig ; Blütenhülle: ein Perigon, 5–7-zählig; Frucht: kugelige Steinfrucht.
Detailbeschreibung
Arten (species)
Details
Flora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
Lebensform:
- Phanerophyt (Bäume und Sträucher)
- Phanerophyt: Makrophanerophyt (Baum)
Wuchsform:
- ausdauernd
- verholzt
- pollakanth (mehrmals blühend)
Wuchshöhe:
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
Blütenstand:
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
- Anzahl: mehr als sechs Blütenblätter
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
- Farbe: gelb
- Farbe: grünlich
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
Blütenhülle: ein Perigon, 5–7-zählig
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)
- Narbe kopfig oder sitzend
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Staminodien (oft in Form von Nektarblättern)
Blütenkelch:
- Anzahl: 4 Kelchblätter
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Anzahl: mehr als fünf Kelchblätter/ Kelchzipfel
Blütenhülle: ein Perigon, 5–7-zählig
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Laubblattstellung 2-zeilig
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: doppelt gesägt
- Blattrand: gesägt
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Wechselständig
- Farbe: dunkelgrün
- Grösse: gross (länger als 10 cm)
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Nervatur fieder-/netznervig
- Spreite lanzettlich
Laubblattstellung 2-zeilig, Laubblatt 2,5–3× so lang wie breit, Spreitengrund abgerundet bis keilförmig; Nervenwinkel der Laubblattunterseite nicht bärtig
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
