Klein-Wachsblume

Cerinthe minor


Gattung (genus)

Wachsblume / Cerinthe

Familie (familia)

Raublattgewächse / Boraginaceae


Grundblätter meist auffallend weißlich gefleckt; Kelchzipfel und Deckblätter (oft auch Laubblätter) feinborstig bewimpert; Krone 1-färbig zitronengelb; Kronzipfel fast so lang wie die Kronröhre, allmählich zugespitzt, Spitze nach vorn ge­richtet. Höhe: 15–50 cm. Kurzlebig–ausdauernd, Hemikryptophyt. (IV)V–VII(XI). Waldschläge, Gebüschsäume, Ruderalstellen, Äcker?, Weingärten, Bra­ch­äcker, Böschungen; auf Lehmböden, Tiefwurzler; karbonathold; collin–montan; zerstreut bis selten. 

 

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Grundblätter meist auffallend weißlich gefleckt; Kelchzipfel und Deckblätter (oft auch Laubblätter) feinborstig bewimpert; Krone 1-färbig zitronengelb; Kronzipfel fast so lang wie die Kronröhre, allmählich zugespitzt, Spitze nach vorn ge­richtet. Höhe: 15–50 cm. Kurzlebig–ausdauernd, Hemikryptophyt. (IV)V–VII(XI). Waldschläge, Gebüschsäume, Ruderalstellen, Äcker?, Weingärten, Bra­ch­äcker, Böschungen; auf Lehmböden, Tiefwurzler; karbonathold; collin–montan; zerstreut bis selten. 

Wuchsform:

  • bienn (zweijährig)
  • ausdauernd
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Kurzlebig–ausdauernd

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 15–50 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten nickend
  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Infloreszenz dichtblütig
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) spitz
  • Blüten zylindrisch oder glockenförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Krone 1-färbig zitronengelb; Kronzipfel fast so lang wie die Kronröhre, allmählich zugespitzt, Spitze nach vorn ge­richtet

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch behaart oder bewimpert
  • Kelchzähne deutlich
  • Kelchzähne deutlich: abgerundet

Kelchzipfel und Deckblätter (oft auch Laubblätter) feinborstig bewimpert

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

Grundblätter meist auffallend weißlich gefleckt

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Farbe: glauk (blaugrün)
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Grösse: gross (länger als 10 cm)
  • Oberfläche: gefleckt (mit hellen oder dunklen Flecken) oder drüsig punktiert
  • Spreite eiförmig

Grundblätter meist auffallend weißlich gefleckt

Blattstiel:

Rosette:

Frucht:

  • Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte
  • Gebüsche und Hochstaudenfluren
  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Waldschläge, Gebüschsäume, Ruderalstellen, Äcker?, Weingärten, Bra­ch­äcker, Böschungen; auf Lehmböden, Tiefwurzler; karbonathold

Ökologie:

Waldschläge, Gebüschsäume, Ruderalstellen, Äcker?, Weingärten, Bra­ch­äcker, Böschungen; auf Lehmböden, Tiefwurzler; karbonathold

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

Geologie/Boden:

  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
  • Dichte Böden (lehmig, tonig)

Waldschläge, Gebüschsäume, Ruderalstellen, Äcker?, Weingärten, Bra­ch­äcker, Böschungen; auf Lehmböden, Tiefwurzler; karbonathold

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober
  • 11 - November

(IV)V–VII(XI)