

Wechselblatt-Milzkraut
Chrysosplenium alternifolium
Gattung (genus)
Familie (familia)
Steinbrechgewächse / Saxifragaceae
Pf ohne liegende LB’Triebe, mit LB’losen Auslf; StgB wechselstdg od. nur 1 StgB vorhanden, Spreite deutl. stumpf gekerbt; Stiel der GrundB länger als die nierenfmg Spreite; Stg 3-kantig. — Endstdg Blü (GipfelBlü) des Blüstd 5–6-zählig. H: 5–15(20) cm. H He. IV–V(VI). Schattig-feuchte Wälder, Auwälder, Waldsümpfe, Bachufer, nasse Wiesen; coll–suba; hfg bis zstr. Alle TG. Wildgem..
Wechselblatt-M., „Krätzenblume“, „Krötenkraut“, (tir.:) „Zittrichkraut“/
Ch. alternifolium
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Höhe: 5–15(20) cm.
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
- Pflanze einhäusig
Blütenstand:
Endständige Blüte (Gipfelblüte) des Blütenstands 5–6-zählig
Blütenblätter:
- Farbe: gelb
- Farbe: grünlich
- Anzahl: 4
Perigon grünlichgelb
Blütenhülle meist einfach (Kronblätter fehlend oder fadenförmig), meist 4-zählig
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten unterständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
Fruchtknoten unterständig
Fruchtknoten ungefächert
Griffel 2, frei
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 7, 8 oder 9 Staubblätter
Staubblätter 8
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- mit oberirdischen Ausläufern (bzw. Kriech- oder Legtrieben)
- Stängel kantig
Pflanze ohne liegende Laubblattriebe, mit laubblattlosen Ausläufern
Stängel 3-kantig
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattstellung: Wechselständig
- Blattrand: gekerbt
- Spreite nierenförmig
Stängelblätter wechselständig oder nur 1 Stängelblatt vorhanden
Spreite deutlich stumpf gekerbt
Stiel der Grundblätter länger als die nierenförmige Spreite
Hochblätter gelb
Familie: Krautige; Laubblätter meist wechselständig (selten gegenständig); Stipeln meist fehlend, Spreite einfach; Blüte zwittrig, radiär;
Lebensraum:
- Wälder und Forste
- Auwälder
- Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore
- Ufer und Röhrichte
Schattig-feuchte Wälder, Auwälder, Waldsümpfe, Bachufer, nasse Wiesen
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Verbreitunsstrategien:
- Regentropfenballisten (Ombrochorie)
Ombrochorie: Spritzbecher
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
- 06 - Juni
IV–V(VI).

