Pyrenäen-Reiherschnabel
Erodium manescavii
Gattung (genus)
Familie (familia)
Storchschnabelgewächse / Geraniaceae
Laubblatt 10–50 cm lang; Blättchen eiförmig, tief eingeschnitten-gesägt; Blütenstand (5)8–12(15)-blütig; Kronblatt (10)12–15(19) mm lang, purpurrosa, obere Kronblätter mit hellem Fleck und purpurner Äderung; Grube an der Ansatzstelle der Teilfrucht drüsenlos; Teilfrucht inkl. Schnabel 50–70 mm lang; als Zierpflanze kultiviert und verwildernd, z.B. im Burgenland; Heimat: Pyrenäen.
Detailbeschreibung
Flora status:
Heimat: Pyrenäen
verwildert
Gebiet:
wird als Zierpflanze kultiviert und verwildert zB im Burgenland, Wien
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
Blütenstand:
- Infloreszenz vielblütig
- Typ: Dolde
Blütenstand (5)8–12(15)-blütig
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blütenhülle freiblättrig
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
Kronblätter (10)12–15(19) mm lang, purpurrosa, obere Kronblätter mit hellem Fleck und purpurner Äderung
Kronblätter 5, frei
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
Fruchtknoten 1, oberständig, 5-fächrig, im Fruchtzustand schnabelartig verlängert (= Fruchtschnabel)
Narben 5
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
meist nur 5 Staubblätter mit Anthere
Staubblätter 10, manchmal einige (höchstens 5) zu Staminodien reduziert
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Grösse: gross (länger als 10 cm)
- Blattrand: gesägt
- Blattform: geteilt, geschnitten
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Blattstellung: Gegenständig
- Blattstellung: Wechselständig
Laubblätter wechselständig oder gegenständig
Stipeln vorhanden
Laubblattspreite meist gefiedert, selten ungeteilt, fiederteilig oder 3-lappig, meist 1,5–4× so lang wie breit
Laubblätter 10–50 cm lang; Blättchen eiförmig, tief eingeschnitten-gesägt
Frucht:
- mit Fruchtschnabel
- Spaltfrucht (z.B. Ahorn)
Grube an der Ansatzstelle der Teilfrüchte drüsenlos
Teilfrucht inkl. Schnabel 50–70 mm lang
Spaltfrucht: die Teilfrüchte sind Schließfrüchte, sie lösen sich völlig von der Griffelsäule (Fruchtschnabel) und bohren sich mit Hilfe des spiralig in sich gewundenen, hygroskopischen Schnabels in den Boden
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Lebensraum:
- Ruderalstandorte
wird als Zierpflanze kultiviert und verwildert zB im Burgenland, Wien