Wiesen-Gelbstern

Gagea pratensis


Gattung (genus)

Gelbstern / Gagea

Familie (familia)

Liliengewächse / Liliaceae


(Neuerdings wird die Unterart Gagea pratensis subsp. transversalis als eigene Art betrachtet und mit Gagea pratensis s.str. (Gagea pratensis subsp. pratensis) in die Artengruppe Gagea pratensis agg. gestellt. Das folgende Zitat beschreibt die gemeinsamen Merkmale.)

SynonymGagea stenopetala

Zwiebeln (zur Blütezeit) meist 3 (1 braun: behüllt und blütentragend, zwei weißliche Neben­zwiebeln) (von außen erkennbar), waagrecht (dadurch breiter als hoch erscheinend). Grundblätter 1(2), schmal-linealisch, (1)3–6(7) mm breit, V-förmig, ± deutlich 3-nervig, unterseits vom deutlich hervor­tretenden Mittel­nerven gekielt, am Grund oft ± hellpurpurn (weinrot) überlaufen, schon im Winter erscheinend; Stängelblätter 2–5, stark spinnwebig gewimpert; Geophyt, wintergrün. IV(V). Trockene Wiesen, Halbtrockenrasen, Ackerränder, Weingärten, Friedhöfe, Obstwiesen und Parkrasen (oft in Stammnähe alter Laubbäume), Eichenwälder; collin–submontan; zerstreut bis selten.

 Anmerkung: Die Artengruppe (bzw die beiden ehemaligen Unterarten) ist ziemlich wenig geklärt und wird kontrovers diskutiert; welche im Gebiet wo vorkommen, ist unklar.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Verbreitung:

Die Artengruppe (bzw. die beiden ehemaligen Unterarten) ist ziemlich wenig geklärt u. wird kontrovers diskutiert; welche im Gebiet wo vorkommen, ist unklar.

Lebensform:

  • Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)

Wuchsform:

  • krautig

Grundblätter 1(2) schon im Winter erscheinend

wintergrün

Wuchshöhe:

 

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blütenstand:

  • Infloreszenz wenigblütig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
  • Farbe: gelb

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Zwiebel

Zwiebeln (zur Blütezeit) meist 3 (eine braune, behüllte u. blütentragende sowie zwei weißliche Neben¬zwiebeln) (von außen erkennbar), waagrecht (dadurch breiter als hoch erscheinend)

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
  • Spreite gekielt (mit an Unterseite stark hervortretender Mittelrippe)
  • Spreite linealisch

Grundblätter 1(2), schmal-linealisch, (1)3–6(7) mm breit, V-förmig, ± deutlich 3-nervig, unterseits vom deutlich hervortretenden Mittelnerven gekielt, am Grund oft ± hellpurpurn (weinrot) überlaufen,

schon im Winter erscheinend

Stängelblätter 2–5, stark spinnwebig gewimpert

Blattstiel:

Frucht:

Samen:

Lebensraum:

  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
  • Halbtrockenrasen
  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Wälder und Forste

Trockene Wiesen, Halbtrockenrasen, Ackerränder, Weingärten, Friedhöfe, Obstwiesen u. Parkrasen (oft in Stammnähe alter Laubbäume), Eichenwälder

Ökologie:

Trockene Wiesen, Halbtrockenrasen, Ackerränder, Weingärten, Friedhöfe, Obstwiesen u. Parkrasen (oft in Stammnähe alter Laubbäume), Eichenwälder

Zeigerwerte: 7 6 5 4 8 6

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

collin–submontan

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai

IV(V)