


Echt-Geißraute
Galega officinalis
Gattung (genus)
Familie (familia)
Schmetterlingsblütler / Fabaceae
Stipeln (halb)pfeilförmig, mit abstehenden Öhrchen); Fiedern elliptisch bis breit(ei)lanzettlich, 1,5–4 cm lang und 0,7–1,5 cm breit, kurzgrannig; Trauben laubblattachselständig, lang gestielt, vielblütig; Krone blasslila; Blütenduft: schwach [?]. Frucht aufrecht bis abstehend. Höhe: 40–100 cm. Hemikryptophyt. (VI)VII(–IX). Feuchte Wiesen und Gebüsche besonders in Auen, Flussufer, Schotter- und Lehmgruben; collin; zerstreut bis selten, zT unbeständig .Früher als Futter-(?) und Volksarzneipflanze (Kraut) kultiviert, als Kulturrelikt verwildernd. Für Rinder giftig? (Heimat: Süd-, Südost-Europa, Südwest-Asien).
Detailbeschreibung
Flora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
zT unbeständig
Früher als Futter-(?) u. Volksarzneipflanze (Kraut) kultiviert, als Kulturrelikt verwildernd
Verbreitung:
Heimat: Süd- & Südosteuropa, Südwest-Asien
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: 40–100 cm
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Typ: Traube
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
- Infloreszenz vielblütig
Trauben Laubblatt achselständig, lang gestielt, vielblütig
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Farbe: violett
- Schmetterlingsblüte
Krone blasslila
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Staubblätter verwachsen
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch verwachsenblättrig
Blütenduft:
Blütenduft: schwach [?]
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite mit Grannenspitze
- Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
- Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Wechselständig
- Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Spreite elliptisch
- Spreite eiförmig
- Spreite lanzettlich
Stipeln (halb)pfeilförmig, mit abstehenden Öhrchen)
Fiedern elliptisch bis breit(ei)lanzettlich, 1,5–4 cm lang u. 0,7–1,5 cm breit, kurzgrannig
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Lebensraum:
- Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore
- Gebüsche und Hochstaudenfluren
- Auwälder
- Ufer und Röhrichte
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
Feuchte Wiesen u. Gebüsche bes. in Auen, Flussufer, Schotter- u. Lehmgruben
zT unbeständig
Früher als Futter-(?) u. Volksarzneipflanze (Kraut) kultiviert, als Kulturrelikt verwildernd
Ökologie:
Feuchte Wiesen u. Gebüsche bes. in Auen, Flussufer, Schotter- u. Lehmgruben
zT unbeständig
Früher als Futter-(?) u. Volksarzneipflanze (Kraut) kultiviert, als Kulturrelikt verwildernd
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
- Dichte Böden (lehmig, tonig)
- Lockere Böden (kiesig, sandig)
Feuchte Wiesen u. Gebüsche bes. in Auen, Flussufer, Schotter- u. Lehmgruben
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
(VI)VII(–IX)


