Quirl-Waldfetthenne

Hylotelephium maximum


Gattung (genus)

Hylotelephium telephium agg.

Gattung (genus)

Waldfetthenne / Hylotelephium

Familie (familia)

Dickblattgewächse / Crassulaceae


Synonyme: Große Fetthenne; Sedum maximum, Sedum telephiumsubsp. maximum

Stängel aufrecht; Laubblätter meist löffelförmig gebogen; Laubblätter meist ge­genständig, ± waagrecht-abstehend, nicht bereift; Blütenstand flach, wenigblütig; Kronblätter 3–3,5(4) mm lang; Wurzel spindelförmig; Er­neue­rungs­knospen (am Stängelgrund) walzlich, spitz; Früchtchen 2,2–3,4 mm lang. Höhe: 25–50(80) cm. Hemikryptophyt. VII–VIII. Felsfluren, Säume, Naturstein-Mauern, felsige Stellen in lichten Busch­wäldern; über Silikatgestein; collin–montan; zerstreut bis selten; Volksarzneipflanze (historisch); ehedem Salatpflanze; auch Wildsalat.

 

Detailbeschreibung
Details

Lebensform:

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 25–50(80) cm.

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig
  • Pflanze einhäusig

Blütenstand:

  • Infloreszenz wenigblütig

Blütenstand wenigblütig

Blütenstand flach

 

Blütenblätter:

  • Farbe: grünlich
  • Farbe: gelb
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Anzahl: 4
  • Anzahl: 5
  • Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
  • Anzahl: mehr als sechs Blütenblätter
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Blütenhülle freiblättrig

Kronblätter 3–3,5(4) mm lang

Krone und Fruchtknoten grünlich- bis gelblichweiß (sehr selten blasspurpurn)

Blütenhülle in Kelch und Krone gegliedert, 4–16(20)-zählig

Kronblätter meist frei (slt am Grund miteinander verwachsen)

 

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

Fruchtblätter (Stempel) frei oder am Grund miteinander verwachsen

männliche Organe (Andrözeum):

Staubblätter 1- oder 2× so viele wie Kronblätter

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

Wurzel spindelförmig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Stängel aufrecht

Er­neue­rungs­knospen (am Stängelgrund) walzlich, spitz

Pflanze ohne vegetative, kriechende oder niederliegende Triebe

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Spreitengrund herzförmig
  • Spreite eiförmig
  • Spreite elliptisch
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattrand: gezähnt
  • Blattstellung: Gegenständig

Laubblätter meist löffelförmig gebogen

Laubblätter mit schwach herzförmigem Grund sitzend, meist eiförmig bis länglich-elliptisch bis verkehrt(länglich-)eiförmig, ungleichmäßig seicht ge­zähnt (Zähne meist sehr stumpf) bis fast ganzrandig

Laubblätter meist ge­genständig, ± waagrecht-abstehend, nicht bereift

Blattstiel:

Frucht:

  • Balg

Früchtchen 2,2–3,4 mm lang

Frucht: Sammelbalg

 

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Felsstandorte
  • Wälder und Forste
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Felsfluren, Säume, Naturstein-Mauern, felsige Stellen in lichten Busch­wäldern

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

Geologie/Boden:

über Silikatgestein

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 07 - Juli
  • 08 - August

VII–VIII.