Kugel-Fransenhauswurz

Jovibarba globifera s.lat.


Gattung (genus)

Fransenhauswurz / Jovibarba

Familie (familia)

Dickblattgewächse / Crassulaceae


Synonyme: Kurzhaar-Donarsbart; Jovibarba hirta agg.

Rosettenblätter auf den Flächen kahl; Kronblatt blassgelb bis gelblich-weiß, gekielt. Chamaephyt.

Im Burgenland kommt nur die Unterart Jovibarba globifera subsp. hirta vor. Weitere Informationen siehe dort. 

 

Detailbeschreibung
Details

Lebensform:

  • Chamaephyt (Zwerg-, Teppich- und Halbsträucher, Polsterstauden)

Wuchsform:

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig
  • Pflanze einhäusig

Blütenstand:

  • Nur Einzelblüten
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenstand thyrsisch (zymös), meist ebensträußig, sehr selten Blüten einzeln

Blütenblätter:

  • Farbe: gelb
  • Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)

Kronblätter blassgelb bis gelblich weiß, gekielt

Kronblätter 6, aufrecht (glockig zusammenneigend) (nur die Spitzen ± ausgebreitet), am Rand deutlich gefranst

Blütenhülle in Kelch und Krone gegliedert

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

Fruchtblätter (Stempel) frei oder am Grund miteinander verwachsen

männliche Organe (Andrözeum):

Staubblätter 2× so viele wie Kronblätter

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig

Rosettenblätter auf den Flächen kahl

Laubblatt ohne Stipeln

Spreite einfach, ungeteilt, ± sukkulent, meist ganzrandig

Rosette:

  • Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)

Frucht:

  • Balg

Frucht: Sammelbalg

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Vermehrungsstrategien:

  • asexuell - rein vegetativ, über Ausläufer, Brutknöllchen etc..
  • sexuell

Tochter-Laubblattrosetten sich von der Mutterpflanze bei Berührung leichter ab­lösend als bei Sempervivum