

Kurzhaarige Kugel-Fransenhauswurz
Jovibarba globifera subsp. hirta
Art (species)
Kugel-Fransenhauswurz / Jovibarba globifera s.lat.
Gattung (genus)
Familie (familia)
Dickblattgewächse / Crassulaceae
Synonyme: Kurzhaarige Hauswurz; Jovibarba hirta subsp. hirta; Sempervivum hirtum, Sempervivum adenophorum, Diopogon hirtus
Rosettenblätter in oder unterhalb der Mitte am breitesten; zumindest die oberen Stängelblätter auf den Flächen drüsenhaarig; Rosettenblätter 6–8(11) mm breit; mittlere Stängelblätter breit-eiförmig, (8)10–17(19) mm breit; Kelch, Krone, Staubfäden und Fruchtknoten drüsenhaarig. Höhe: 10–30 cm. VII–X. Trockene Felsfluren und lückige Trockenrasen; karbonatliebend; collin–subalpin; zerstreut bis selten.
Detailbeschreibung
Lebensform:
- Chamaephyt (Zwerg-, Teppich- und Halbsträucher, Polsterstauden)
Wuchsform:
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Höhe: 10–30 cm.
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
- Pflanze einhäusig
Blütenstand:
- Nur Einzelblüten
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Blütenblätter:
- Krone behaart oder am Rand bewimpert
- Farbe: gelb
- Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
Kelch, Krone, Staubfäden und Fruchtknoten drüsenhaarig
Kronblätter (12)15–18 mm lang
Kronblätter blassgelb bis gelblich weiß, gekielt
Kronblätter 6, aufrecht (glockig zusammenneigend) (nur die Spitzen ± ausgebreitet), am Rand deutlich gefranst
Blütenhülle in Kelch und Krone gegliedert
Subkosmopol., bes. SAfr; sukkulenter Str od. Krautige. GemMm: Krautige (Einjährige od. Stauden); ; Blüstd thyrsisch (zymös), meist ebensträußig, sehr slt Blü einzeln; Blü S, meist D;
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtblätter frei
Fruchtblätter (Stempel) frei oder am Grund miteinander verwachsen
männliche Organe (Andrözeum):
Staubblätter 2× so viele wie Kronblätter
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: Haartyp: Drüsenhaare
- Spreite eiförmig
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
Rosettenblätter in oder unterhalb. der Mitte am breitesten
zumindest die oberen Stängelblätter auf den Flächen drüsenhaarig Rosettenblätter 6–8(11) mm breit; mittlere Stängelblätter breiteiförmig, (8)10–17(19) mm breit
Laubblätter ohne Stipeln
Spreite einfach, ungeteilt, ± sukkulent, meist ganzrandig
Rosette:
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Laubblattrosetten 2,5–5(7) cm im Querschnitt
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Lebensraum:
- Felsstandorte
- Trockenrasen
Trockene Felsfluren und lückige Trockenrasen
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
coll–suba
Geologie/Boden:
- Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
karbonatliebend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
- asexuell - rein vegetativ, über Ausläufer, Brutknöllchen etc..
Tochter-Laubblattrosetten sich von der Mutterpflanze bei Berührung leichter ablösend als bei Sempervivum
Blütezeit:
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
VII–X.

