Zottel-Lein

Linum hirsutum


Gattung (genus)

Lein, Flachs / Linum

Familie (familia)

Leingewächse / Linaceae


Synonym: Zotten-Lein

Pflanze behaart (Haare länger als 1 mm); mittlere Stängelblätter eilänglich bis länglich, 4–10(12) mm breit, beidseitig dicht weichhaarig, parallelnervig, schwach glauk; Deckblätter drüsig bewimpert; Blütenstiele kürzer als der Kelch; verschiedengriffelig; Kelchblatt breit-eilanzettlich, oft drüsenlos; Kronblatt 20–30 mm lang, lilablau. Höhe: 20–60 cm. Ausdauernd, Hemikryptophyt. VI–VIII(X). Trockenwarme, meist offene und etwas gestörte Rasen und Säume; collin; im Pannonikum selten, sonst sehr selten.

 

Detailbeschreibung
Details

Gebiet:

im Pannonikum selten, sonst sehr selten

Lebensform:

He.

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 20–60 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig

Blütenstand:

Deckblätter drüsig bewimpert

Blütenstiele kürzer als der Kelch

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Farbe: blau
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)

Kronblätter 20–30 mm lang, lilablau

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

verschiedengriffelig

Blütenkelch:

Kelchblätter breit-eilanzettlich, oft drüsenlos

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Pflanze behaart (Haare länger als 1 mm)

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Spreite eiförmig
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Farbe: glauk (blaugrün)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Blattstellung: Gegenständig

Laubblätter meist wechselständig (selten gegen­ständig)

Stipeln fehlend

Spreite sitzend, ungeteilt, ganzrandig, 1-nervig oder parallelnervig

Mittlere Stängelblätter eilänglich bis länglich, 4–10(12) mm breit, beidseitig dicht weichhaarig, parallelnervig, schwach glauk

Blattstiel:

Frucht:

Frucht meist kugelig (selten etwas eiförmig)

Frucht: Kapsel, durch falsche Scheide­wände 10-kammerig.

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Trockenwarme, meist offene und etwas gestörte Rasen und Säume

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 10 - Oktober

VI–VIII(X)