Garten-Malve

Malva sylvestris var. mauritiana


Art (species)

Wild-Malve / Malva sylvestris

Gattung (genus)

Malve / Malva

Familie (familia)

Malvengewächse / Malvaceae


Die Kultursippe der Art Malva sylvestris.

Kultursippen (als Arznei-, Zier- und Bienenweidepflanze, Färbepflanze?, ehemals auch Gemüsepflanze?), insbesonders solche mit dunkel- bis schwarzpurpurner Krone: Malva sylvestris var. mauritiana (Malva mauritiana)/ Garten-Malve, Mauretanische Malve, Algier-Malve, Futter-Malve. Dieses Rasse häufig unbeständig verwildernd (und gesät?), Zwischenfruchtäcker und Blühstreifen, in Saatgutmischungen vorhanden.
 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Kultursippen (als Arznei-, Zier- u. Bienenweidepflanze, Färbepflanze?, ehem. auch Gemüsepflanze?)

Dieses Rasse häufig unbeständig verwildernd(u. gesät?), Zwischenfruchtäcker u. Blühstreifen. weil in Saatgutmischungen vorhanden, angesalbt

 

Lebensform:

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 25–100 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
  • tierbestäubt: insektenbestäubt - Bienen/Hummeln

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
  • Infloreszenz wenigblütig
  • Nur Einzelblüten

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) lappig, spaltig oder schnittig
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: braun/schwärzlich
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
  • Farbe: violett

Kronblätter (15)20–30 mm lang, 3–4× so lang wie die Kelchblätter, idR kräftig purpurn mit dunkleren Adern

Kronblatt tief ausgerandet

Diese Varietät meist mit dunkel- bis schwarzpurpurner Krone

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 6 oder mehr

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: zahlreiche Staubblätter (mehr als zehn)
  • Staubblätter verwachsen

Blütenkelch:

  • Anzahl: 3 Kelchblätter
  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich
  • mit Aussenkelch/Scheinkelch

Kronblätter (15)20–30 mm lang, 3–4× so lang wie die Kelchblätter

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Pfahlwurzel

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
  • Blattform: geteilt, gespalten
  • Blattstellung: Wechselständig
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • Spreitengrund herzförmig

Laubblattspreite 5–7-spaltig, am Grund weit-herzförmig

Blattstiel:

Rosette:

Fruchtstand:

Fruchtstiele meist aufrecht-abstehend (selten ± waagrecht abstehend)

Frucht:

  • Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)

Fruchtstiele meist aufrecht-abstehend (selten ± waagrecht abstehend). Teilfrucht scharf berandet, am Rücken netzig-grubig, (fast) kahl

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Teilfrucht einsamig

Lebensraum:

kultiviert

 

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober

VI–X