Sibirien-Schmuckblaustern

Othocallis siberica

Gattung (genus)

Schmuckblaustern / Othocallis

Familie (familia)

Spargelgewächse / Asparagaceae


Synonyme: Scillasiberica, „Scilla sibirica“

Je Zwiebel 1–3(5) Schäfte und 2–3 Laubblätter; Blütenstand 1–2(5)-blütig; Blüten nickend, kräftig duftend; Blütenstiele 2–4 mm lang; Perigon dunkel-azurblau, in der Knospe grünlich-eisblau, 12–15(17) mm lang; Griffel 4–6 mm lang; Fruchtknoten grünlich-gelb bis grün; Frucht grün; Samen hellgelb, mit weißem Elaiosom (aus dem Exostom und dem anliegenden Rapheteil hervorgehend; Samenanlagen 2–12 je Fach. Höhe: 5–20 cm. Geophyt. III–IV. Als Zierpflanze kultiviert, häufig verwildernd, v. a. auf Friedhöfen (Heimat: Ukra­ine, Kaukasus).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Als Zierpflanze kultiviert, häufig verwildernd, v. a. auf Friedhöfen

Verbreitung:

Heimat: Ukra­ine, Kaukasus

Lebensform:

  • Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 5–20 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blüten kräftig duftend

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf unbeblättertem Stängel (Schaft)
  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten nickend
  • Infloreszenz wenigblütig
  • Typ: Traube

Blütenstand 1–2(5)-blütig; Blüten nickend, kräftig duftend; Blütenstiele 2–4 mm lang

Blütenblätter:

  • Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Farbe: blau
  • Farbe: grünlich
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)

Perigon dunkel-azurblau, in der Knospe grünlich-eisblau, 12–15(17) mm lang

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

Griffel 4–6 mm lang

Fruchtknoten grünlich-gelb bis grün

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Blütenduft:

  • mit deutlichem Blütenduft (kräftig bzw. stark lt. EF 4)

Blüten kräftig duftend

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Zwiebel

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze kahl
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Je Zwiebel 1–3(5) Schäfte und 2–3 Laubblätter

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Apex: Blattspreite mit kapuzenförmiger Spitze
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Nervatur parallel-/bogennervig
  • Spreite linealisch

Je Zwiebel 1–3(5) Schäfte und 2–3 Laubblätter

Blattstiel:

Rosette:

  • Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)

Knospen:

Perigon dunkel-azurblau, in der Knospe grünlich-eisblau

Frucht:

Frucht grün

Samen:

  • Samen mit Elaiosomen (helle, fleischige Anhängsel)
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Samen hellgelb, mit weißem Elaiosom (aus dem Exostom und dem anliegenden Rapheteil hervorgehend; Samenanlagen 2–12 je Fach

Lebensraum:

Als Zierpflanze kultiviert, häufig verwildernd, v. a. auf Friedhöfen

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 03 - März
  • 04 - April

III–IV