Gewöhnliche Jungfernrebe

Parthenocissus inserta


Gattung (genus)

Parthenocissus quinquefolia agg.

Gattung (genus)

Jungfernrebe / Parthenocissus

Familie (familia)

Weinrebengewächse / Vitaceae


Ranken (2)3–5-armig (diese „Arme“ greifend, windend), ohne Haftscheiben (aber an den Spit­zen oft ± verdickt); junge Äste im Frühjahr grün; LB‘Stiel höchstens 2 cm lg, Spreite u’seits grün, glänzend, B’ch eilanz. bis lanz. bis längl., spitz gesägt; Fr 3–4-samig, bereift. H: 4–15 m, G: 10–30 m lg. V NPh: Liane. VI–VII. Als ZierPf s hfg kult. (mehrere Sorten), hfg verwld u. etabl. coll–subm in Auwäldern, an Waldrän­dern u. auf ruderalen Böschungen. Ö; – FL; LC, SüdT. (Hmt: nordöstl. NAm, bes. Kanada.) – [2n = 40] – (P. vitacea##, P. quinquefolia6)       
            ÅGewöhnlich-J., „Fünfblättrige J.“,
            Gewöhnlicher „Wilder Wein“, Rankender „W. W.“ / P. inserta

Detailbeschreibung
Details

Lebensform:

Wuchsform:

  • verholzt
  • Kletterpflanze (mit Ranken, Wurzeln, Haaren, Stacheln oder Seitenästen, sowie windende Pflanzen)

Liane

Wuchshöhe:

  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 4–15 m, Größe: 10–30 m lang

Blütenbiologie:

  • Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blüte zwittrig oder 1-geschlechtig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle freiblättrig

Kronblätter (4)5

Kronblätter frei, ausgebreitet

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

Griffel walzlich, auf einem kegeligen Diskus sitzend

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 4 Staubblätter
  • Anzahl: 5 Staubblätter

Staubblätter (4)5, vor den Kronblättern stehend

Blütenkelch:

  • Anzahl: 4 Kelchblätter
  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig

, T; Kelchblätter (4)5, unscheinbar, fast vollständig miteinander verwachsen

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • mit Ranken

Ranken (2)3–5-armig (diese „Arme“ greifend, windend), ohne Haftscheiben (aber an den Spit­zen oft ± verdickt)

junge Äste im Frühjahr grün

Borke nicht längsfaserig

Sprosse sympodial-monochasial verkettet, Ranken daher (scheinbar) laubblattgegenständig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

Laubblätter wechselständig; gestielt, Stipeln hinfällig

Laubblatt 5–7-zählig gefingert

Spreite unterseits grün, glänzend, Blättchen eilanzettlich bis lanzettlich bis länglich, spitz gesägt;

Blattstiel:

Laubblattstiel höchstens 2 cm lang

Frucht:

  • Beere

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
  • Frucht mehr- bis vielsamig

Frucht 3–4-samig, bereift

Lebensraum:

  • Auwälder
  • Ruderalstandorte
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Als Zierpflanze sehr häufig kultiviert (mehrere Sorten), häufig verwildert und etabliert

in Auwäldern, an Waldrän­dern und auf ruderalen Böschungen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

collin–submontan

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

VI–VII.