Rot-Föhre

Pinus sylvestris


Gattung (genus)

Föhre, Kiefer / Pinus

Familie (familia)

Föhrengewächse / Pinaceae


Synonyme: Weiß-Kiefer, Rot-Kiefer, Gewöhnliche Kiefer, Föhre, Wald-Kiefer, Schottische Kiefer

Stamm älterer Bäume deutlich 2-färbig (unten schwärzlich grau bis graubraun, oben fuchsrot bis ockergelb), Borke in dünnen Schichten abblätternd; Baumkrone kegelförmig bis schirmförmig; Laubblätter breiter als dick, (30)40–60(70) mm lang und 1–1,5(2) mm breit, zugespitzt, bläulich- bis graugrün. Winterknospen nicht harzig; Samenzapfen breit ovoid, meist 3–6 cm lang und 2–3,5 cm breit, mehr als 5 mm lang gestielt, bereits im ersten Jahr mehr oder weniger nickend; Samenschuppen­schild meist rhombisch und ziemlich flach, selten an der Lichtseite pyramidal auf­gewölbt. Höhe: (10)15–30(40) m. Makrophanerophyt. Höchstalter bis 500 Jahre. Blütezeit: V–VI. Magere, flachgründige, trockene wie nasse, basische wie saure Böden; Zeiger der magersten Wald­standorte; waldbildend auf Fels- und Felsschutthängen sowie auf Sandböden (Föhrenwäl­der), an Hochmoorrändern (mit Fichte), auf sauren Schotterböden (mit Stiel-Eiche) und als Pionier; Lichtbaumart; collin–montan; häufig. Oft forstlich und als Zierbaum kultiviert. Arzneipflanze (ätherisches Öl).