

Zitter-Pappel
Populus tremula
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Espe, Aspe
Rinde (grünlich)gelblich; Winterknospen kahl, etwas klebrig; Laubblattspreite fast kreisrund, grob buchtig-gezähnt, ohne oder mit ganz schmalem durchscheinendem Rand (mit der Lupe gegen das Licht prüfen!); Laubblattspreite der Langtriebe 3–8 cm lang, am Grund gestutzt, abgerundet oder etwas herzförmig; Herbstfärbung: gelb bis purpurrot; Deckblätter bewimpert, handförmig zerschlitzt; fruchtende Kätzchen 5–12 cm lang; Staubblätter 5–12(15). Höhe: 10–20 m. Verholzt, Makrophanerophyt; Höchstalter ≈ 100 Jahre; (II)III–IV. Vorholz auf Waldschlägen, lichte Wälder und Gebüsche; liebt neutrale bis schwach saure Böden, meidet hohe pH-Werte; Pioniergehölz; collin–obermontan; häufig bis zerstreut.Volksarzneipflanze (Rinde, Knospen).
Detailbeschreibung
Wuchsform:
- verholzt
Höchstalter ≈ 100 Jahre
Wuchshöhe:
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 10–20 m
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
- Pflanze zweihäusig
Blüte 1-geschlechtig
Blütenstand:
Deckblätter handförmig zerschlitzt
fruchtende Kätzchen 5–12 cm lang
Deckblätter bewimpert
Kätzchen stets herabhängend
Blütenstand: Ähre („Kätzchen“
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
Fruchtknoten oberständig, 2-karpellig, 1-fächrig
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Anzahl: 7, 8 oder 9 Staubblätter
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Anzahl: zahlreiche Staubblätter (mehr als zehn)
Staubblätter 5–12(15)
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
Rinde (grünlich)gelblich
Jahrestriebe monopodial verkettet, dh echte Endknospe (Terminalknospe) vorhanden
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Spreitengrund herzförmig
- Spreite rundlich
- Blattrand: gezähnt
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Blattstellung: Wechselständig
sommergrün
Laubblätter wechselständig
Stipeln vorhanden
Spreite ungeteilt
Laubblattspreite fast kreisrund, grob buchtig-gezähnt
Laubblattspreite ohne oder mit ganz schmalem durchscheinendem Rand
Laubblattspreite der Langtriebe 3–8 cm lang, am Grund gestutzt, abgerundet oder etwas herzförmig
Herbstfärbung: gelb bis purpurrot
Knospen:
Winterknospen kahl, etwas klebrig
Lebensraum:
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Wälder und Forste
Vorholz auf Waldschlägen, lichte Wälder und Gebüsche
Ökologie:
Pioniergehölz
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–obermontan(–subalpin)
Geologie/Boden:
liebt neutrale bis schwach saure Böden
meidet hohe pH-Werte
Verbreitunsstrategien:
- Flugfrucht (Anemochorie)
Same mit Haarschopf (anemochor)
Blütezeit:
- 02 - Februar
- 03 - März
- 04 - April
(II)III–IV

