


Echt-Barbarakraut
Barbarea vulgaris
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Gewöhnliche(s) Barbarakraut, Echte Winterkresse
Spreite der gefiederten Grundblätter mit rundlicher Endfieder, diese viel kürzer als der aus 2–5 Paaren viel kleinerer Seitenfiedern bestehende Rest der Spreite; Tragblätter der seitlichen Trauben sehr charakteristisch: im Umriss meist ± rhombisch, oben grob 2–4-zähnig, unten mit 1 Paar abstehender schmaler Fiederlappen; Kelchblätter kahl; Kronblätter sattgelb, 5–7 mm lang, 2× so lang wie der Kelch. Fruchtstiel 3–5 mm lang; Fruchtgriffel 2–3 mm lang. Höhe: 30–90 cm. Hemikryptophyt. (IV)V(–VII?). Ufer, feuchte Ruderalstellen, feuchte Äcker; collin–subalpin; (Eurosibirisch, heute Kosmopolit). Wildsalat.
Anmerkung: Der taxonimische Wert der infraspezifischen Taxa ist ungeklärt und strittig, schwankt von Varietät bis Art.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Verbreitung:
- kosmopolitisch
Eurosibirisch, heute Kosmopolit.Wildsalat
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: 30–90 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- selbstbestäubt (autogam)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
- Typ: Traube
Tragblatt der seitlichen Trauben sehr charakteristisch: im Umriss meist ± rhombisch, oben grob 2–4-zähnig, unten mit 1 Paar abstehender schmaler Fiederlappen
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: gelb
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
Kronblatt sattgelb, 5–7 mm lang, 2× so lang wie der Kelch
Blütensymmetrie:
- Blüte disymmetrisch (zwei Symmetrieachsen)
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
Fruchtgriffel 2–3 mm lang
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Staubblätter frei
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: leierförmig (vergrößerter Endabschnitt oder Endblättchen)
- Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Blattstellung: Wechselständig
- Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
- Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
- Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
- Spreite rundlich
Spreite der gefiederten Grundblatt mit rundlicher Endfieder, diese viel kürzer als der aus 2–5 Paaren viel kleinerer Seitenfiedern bestehende Rest der Spreite
Tragblatt der seitlichen Trauben sehr charakteristisch: im Umriss meist ± rhombisch, oben grob 2–4-zähnig, unten mit 1 Paar abstehender schmaler Fiederlappen
Rosette:
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Fruchtstand:
Fruchtstiel 3–5 mm lang
Frucht:
- Schote/Schötchen (aufrecht stehend und sich i.d.R. mit zwei Klappen öffnend)
- Schote/Schötchen: Schote (Frucht mehr als dreimal so lang wie breit)
Fruchtstiel 3–5 mm lang; Fruchtgriffel 2–3 mm lang
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Lebensraum:
- Äcker und Ackerrandstreifen
- Ufer und Röhrichte
- Ruderalstandorte
Ufer, feuchte Ruderalstellen, feuchte Äcker
Ökologie:
- Staunässezeiger/Vernässungszeiger
Ufer, feuchte Ruderalstellen, feuchte Äcker
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
(IV)V(–VII?)


