Große Wald-Trespe
Bromus ramosus
Gattung (genus)
Artengruppe Wald-Trespe / Bromus ramosus agg.
Gattung (genus)
Familie (familia)
Eine der beiden Arten der Artengruppe Bromus ramosus agg. Weitere Informationen siehe dort.
Synonyme: Ästige Wald-Trespe, Ästige Trespe, Späte (Spätblühende) Wald-Trespe; Bromus serotinus, Bromus ramosus subsp. ramosus, Zerna ramosa, Bromopsis ramosa, Bromus ramosus subsp. ramosus
Oberste Laubblattscheide mit 3–4 mm langen, abstehenden Haaren, ohne kurze Flaumhaare; Rispe meist mehrseitswendig; Deckspelze oberhalb der Mitte am breitesten; Höhe: (100)120–150(170) cm. Ausdauernd. Hemikryptophyt. VII–VIII. Frische Edellaubwälder, Waldschläge, Gebüsche an Bachrändern; auf grundnassen, verdichteten, schweren Böden; collin–montan; zerstreut bis sehr selten.
Detailbeschreibung
Wuchshöhe:
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: (100)120–150(170) cm
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
- windbestäubt (anemophil)
Blütenstand:
- Ährenrispe (bei Süßgräsern)
- Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
- Infloreszenz lockerblütig
Rispe meist mehrseitswendig
Deckspelze oberhalb der Mitte am breitesten
Granne höchstens 10–12 mm lang, stets kürzer als die Deckspelze
Ährchen zur Spitze hin verschmälert.
Rispe sehr locker
Rispenzweige weit-abstehend und bogig überhängend, 5–20 cm lang
Hüllspelze und Deckspelze am Rücken abgerundet (aber oft mit deutlich vorspringendem Nerv), Ährchen im Querschnitt elliptisch, stumpfkantig
Hüllspelze schmallanzettlich, ≈ 4× so lang wie breit, verschieden lang, untere Hüllspelze mit 1(3), obere mit 3 Nerven
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattstellung: Zweizeilig (distich)
- mit Blattscheide
- Spreite linealisch
Oberste Laubblattscheide mit 3–4 mm langen, abstehenden Haaren, ohne kurze Flaumhaare
Frucht:
Samen:
- Frucht einsamig
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Lebensraum:
- Wälder und Forste
- Gebüsche und Hochstaudenfluren
- Ufer und Röhrichte
Frische Edellaubwälder, Waldschläge, Gebüsche an Bachrändern
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–montan
Geologie/Boden:
- Dichte Böden (lehmig, tonig)
auf grundnassen, verdichteten, schweren Böden
Blütezeit:
- 07 - Juli
- 08 - August
VII–VIII