Flügel-Zackenschötchen
Bunias erucago
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Echtes Zackenschötchen,Senfblättriges Zackenschötchen, (oberösterreichisch:) „Stinuss“
Gesamter Stängel rot-drüsig-warzig; Rosettenblätter leierförmig, schrotsägeförmig-fiederspaltig; Kronblätter (6)8–13 mm lang, hellgelb; Griffel (3)5–7 mm lang; Frucht 10–12 mm lang, 4-kantig, an den Kanten zackig geflügelt, 4-fächrig. Höhe: 15–50(60) cm. Hemikryptophyt. V–VII. Kartoffeläcker, Getreideäcker, Bahndämme, Brachen; collin; zerstreut bis selten. In Österreich lokal etabliert, sonst sehr selten und unbeständig; etabliert. (Heimat: Mediterranraum).
Detailbeschreibung
Flora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
lokal etabliert
Verbreitung:
Heimat: Mediterranraum
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: 15–50(60) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: gelb
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
Krone (6)8–13 mm lang, hellgelb
Blütensymmetrie:
- Blüte disymmetrisch (zwei Symmetrieachsen)
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
Griffel (3)5–7 mm lang
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Staubblätter frei
Blütenkelch:
- Anzahl: 4 Kelchblätter
- Kelch freiblättrig
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Pflanze behaart
- Pflanze drüsig
- Pflanze rauh
gesamter Stängel rot-drüsig-warzig
Pflanze im unteren Teil behaart
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
- Blattform: geteilt, gespalten
- Blattform: leierförmig (vergrößerter Endabschnitt oder Endblättchen)
- Blattrand: gesägt
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Blattstellung: Wechselständig
- Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
Rosettenblätter leierförmig, schrotsägeförmig-fiederspaltig
Rosette:
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Lebensraum:
- Äcker und Ackerrandstreifen
- Ruderalstandorte
Kartoffeläcker, Getreideäcker, Bahndämme, Brachen
lokal etabliert
Ökologie:
- wärmeliebend (thermophil)
Kartoffeläcker, Getreideäcker, Bahndämme, Brachen
lokal etabliert
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
V–VII