Pappel-Teufelszwirn

Cuscuta lupuliformis

Gattung (genus)

Teufelszwirn / Cuscuta

Familie (familia)

Windengewächse / Convolvulaceae


SynonymMonogynella lupuliformis

Stängel warzig-rau, (0,7)1–3 mm im Durchmesser; Blüten zunächst sitzend, später kurz gestielt, meist zu 3–7 in lockeren ährenförmigen Rispen; Blüten 5-zählig, (3)4–5 mm lang; Krone röhrig-glockig, weißlich bis rötlich; Kronzipfel ca. ⅓× so lang wie die Kronröhre; Schlundschuppen der Kronröhre angedrückt, nicht bis zum Grund der Staubblätter reichend; Griffel 1 (mit 2-teiliger Narbe); Frucht 6–7 mm lang, quer aufspringend. Gesamtlänge: 50–200 cm lang. Therophyt. VII–IX. Ufergebüsche; besonders auf Salix/Weide und Populus/Pappel; collin; sehr selten. 

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Gesamtlänge: 50–200 cm lang

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
  • Infloreszenz lockerblütig
  • Infloreszenz wenigblütig
  • Typ: Ähre (oder Kolben, wenn Achse verdickt)
  • Typ: Rispe/Schirmrispe
  • Typ: Kopf/Köpfchen

Blüten zunächst sitzend, später kurz gestielt, meist zu 3–7 in lockeren ährenförmigen Rispen

 

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blüten zylindrisch oder glockenförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Farbe: rot
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre
  • Verwachsenblättrig mit Schlundschuppen

Blüten 5-zählig, (3)4–5 mm lang

Krone röhrig-glockig, weißlich bis rötlich; Kronzipfel ca. ⅓× so lang wie die Kronröhre; Schlundschuppen der Kronröhre angedrückt, nicht bis zum Grund der Staubblätter reichend

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1
  • Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)

Griffel 1 (mit 2-teiliger Narbe)

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter

Schlundschuppen nicht bis zum Grund der Staubblätter reichend

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Haustorien

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze kahl
  • Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend

Frucht:

Frucht 6–7 mm lang, quer aufspringend

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Ufer und Röhrichte

Ufergebüsche; besonders auf Salix/Weide und Populus/Pappel

Ökologie:

  • Staunässezeiger/Vernässungszeiger

Ufergebüsche; besonders auf Salix/Weide und Populus/Pappel

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Geologie/Boden:

Ufergebüsche; besonders auf Salix/Weide und Populus/Pappel

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September

VII–IX