Südlich-Teufelszwirn
Cuscuta scandens
Gattung (genus)
Familie (familia)
Windengewächse / Convolvulaceae
Synonyme: Knöterich-Teufelszwirn, -Seide; Grammica scandens, Cuscuta cesatiana, Cuscuta australis subsp. cesatiana
Stängel glatt, 0,3–1(2) mm im Durchmesser; Blüten in kugeligen Knäueln, Knäuel 5–8-blütig; Blüten meist etwas gestielt, 5-zählig, 2–3 mm lang, duftend; Kelch glockig, ≈ so lang wie die Kronröhre; Kelchzipfel eiförmig; Krone weißlich, Kronzipfel aufrecht bis abstehend, stumpf; Schlundschuppen 2-teilig, kürzer als die Kronröhre (den Grund der Staubblätter nicht erreichend); Griffel 2, ungleich lang, kürzer als der Fruchtknoten; Narben kopfig; Krone sich nicht ablösend, die Frucht am Grund umgebend; Frucht 1,5–4 mm lang, 3,5–4 mm im Durchmesser, nicht oder nur unregelmäßig aufspringend; Samen 1,5 mm lang. Gesamtlänge: (10)20–50 mm lang. ☉ Therophyt. V–IX. Feuchte bis nasse Rasen; besonders auf Persicaria / Knöterich; collin; zerstreut bis selten. (Etabliert in Frankreich bis Rumänien und Nord-Griechenland; Heimat: Australien).
Detailbeschreibung
Flora status:
Etabliert in Frankreich bis Rumänien und Nord-Griechenland
Verbreitung:
Etabliert in Frankreich bis Rumänien und Nord-Griechenland
Heimat: Australien
Lebensform:
- Therophyt (Einjährige)
Wuchsform:
- annuell
- hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
- krautig
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Gesamtlänge: (10)20–50 mm lang
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
- Infloreszenz wenigblütig
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
- Typ: Kopf/Köpfchen
Blüten in kugeligen Knäueln, Knäuel 5–8-blütig; Blüten meist etwas gestielt
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blüten zylindrisch oder glockenförmig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
- Verwachsenblättrig mit Kronröhre
- Verwachsenblättrig mit Schlundschuppen
Blüten meist etwas gestielt, 5-zählig, 2–3 mm lang, duftend
Krone weißlich, Kronzipfel aufrecht bis abstehend, stumpf; Schlundschuppen 2-teilig, kürzer als die Kronröhre (den Grund der Staubblätter nicht erreichend)
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
- Narbe kopfig oder sitzend
Griffel 2, ungleich lang, kürzer als der Fruchtknoten; Narben kopfig
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
Schlundschuppen kürzer als die Kronröhre (den Grund der Staubblätter nicht erreichend)
Lebensraum:
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
- Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore
Feuchte bis nasse Rasen; besonders auf Persicaria / Knöterich
Ökologie:
- Staunässezeiger/Vernässungszeiger
Feuchte bis nasse Rasen; besonders auf Persicaria / Knöterich
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
Feuchte bis nasse Rasen; besonders auf Persicaria / Knöterich
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
V–IX