


Gewöhnlich-Stechapfel
Datura stramonium
Gattung (genus)
Familie (familia)
Nachtschattengewächse / Solanaceae
Laubblätter, Blütenstiele und Kelch kahl bis zerstreut (drüsenlos) behaart; Laubblattspreite unregelmäßig fiederlappig bis grob-gezähnt; Kelch 30–50(60) mm lang; Kelchzipfel 5–10 mm lang; Krone 5–10 cm lang, ohne Zwischenzipfel; Frucht aufrecht, mit kräftigen Stacheln, regelmäßig (4-klappig) aufspringend; Samen schwärzlich, ca. 3 mm lang. Blüten nachts geöffnet: Nachtduft: stark [?]. Höhe: 30–100 cm. Nachtfalterblume. ☉ Therophyt. VI–X. Mäßig frische Ruderalfluren; wärmeliebend; collin–submontan; zerstreut bis selten. Etabliert seit ca. 1580. (Heimat: Mexiko.) Stark giftig; Zauber- und Rauschdrogen- (historisch) und Arzneipflanze.
DetailbeschreibungFlora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
Etabliert seit ca. 1580
Verbreitung:
Heimat: Mexiko
Lebensform:
- Therophyt (Einjährige)
Wuchsform:
- annuell
- hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
- krautig
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: 30–100 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
- tierbestäubt: insektenbestäubt - Schmetterlinge
Nachtfalterblume
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
- Nur Einzelblüten
- Infloreszenz wenigblütig
Blütenstiele kahl bis zerstreut (drüsenlos) behaart
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) spitz
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blüten zylindrisch oder glockenförmig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
- Verwachsenblättrig mit Kronröhre
Krone 5–10 cm lang, ohne Zwischenzipfel
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze kahl
- Pflanze behaart
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Laubblätter, Blütenstiele und Kelch kahl bis zerstreut (drüsenlos) behaart
Stark giftig; Zauber- und Rauschdrogen- (historisch) und Arzneipflanze
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
- Blattform: geteilt, gelappt (z.B. Eichenblatt)
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Wechselständig
- Farbe: dunkelgrün
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Grösse: gross (länger als 10 cm)
- Spreite eiförmig
Laubblätter, Blütenstiele und Kelch kahl bis zerstreut (drüsenlos) behaart; Laubblattspreite unregelmäßig fiederlappig bis grob-gezähnt
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Lebensraum:
- Ruderalstandorte
Mäßig frische Ruderalfluren; wärmeliebend
Ökologie:
- wärmeliebend (thermophil)
- Störungszeiger
Mäßig frische Ruderalfluren; wärmeliebend
Etabliert seit ca. 1580
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
collin–submontan
Geologie/Boden:
Mäßig frische Ruderalfluren; wärmeliebend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
VI–X


