Wald-Schachtelhalm

Equisetum sylvaticum


Gattung (genus)

Schachtelhalm / Equisetum

Familie (familia)

Schachtelhalmgewächse / Equisetaceae


Synonym: „Zinnkraut“

Fertile Stängel im Vorfrühling erscheinend, anfangs braun, gelblich oder weißlich, ohne Äste, am Grund 1,5–3 mm im Durchmesser, Spaltöffnungen vorhanden; Stängelscheiden in der Stängelmitte am längsten, dort (10)16–30(35) mm lang, ihre Röhre in den Rillen schwach gefurcht; Stängelscheidenzähne jeweils zu 2–7 miteinander bis zur Spitze zu 2–4(6) Lappen ver­wachsen, ihr Hautrand ½–1½(2)× so breit wie der rot­braune Mittelstreifen; Sporophyllstand (7)10–40 mm lang, nach der Sporenreife weiterlebend, grün werdend und Zweige treibend.

Vegetative Stängel grün, in den Rillen mit Spaltöffnungen; Stängelrippen wenigstens streckenweise mit spitzen, hohen Papillen besetzt (Lupe!); untere Stängelscheiden (8)9–13(15) mm lang, Stängelscheidenzähne eiförmig bis pfriemlich, jeweils zu 2–7 miteinander bis zur Spitze zu 2–4(6) Lappen verwach­sen und auch später meist verwachsen bleibend, ihr Hautrand ½–2× so breit wie der Mit­telstreifen; Äste schlaff und meist überhängend, 1–2(3)fach verzweigt, erstes (unterstes) Internodium der oberen und mittleren Äste länger, das er unteren Äste deutlich kürzer als die Stängelschei­de am Achselknoten; Astscheiden mit 3–4 schmal-3-eckigen bis pfriemlichen Zähnen. Höhe: (6)20–60(80) cm. Geophyt. Feuchte, kalkarme, bodensaure Wälder; submontan–subalpin; häufig.

 

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Verbreitung:

  • kosmopolitisch

Lebensform:

  • Chamaephyt (Zwerg-, Teppich- und Halbsträucher, Polsterstauden)

Wuchsform:

  • krautig

Wuchshöhe:

  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: (6)20–60(80) cm

 

Blütenbiologie:

  • Blüten fehlend: Vermehrung über Sporen: Gefäßsporenpflanzen (Farne, Schachtelhalme, Bärlappe)

Blütenstand:

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze kahl
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Pflanze immergrün oder wintergrün

Äste 1–2(3)fach verzweigt; Astscheiden mit 3–4 schmal-3-eckigen bis pfriemlichen Zähnen; jeweils 2–7 Stängelscheidenzähne bis zur Spitze zu 2–4(6) Lappen verwach­sen, auch später meist verwachsen bleibend, ihr Hautrand ½–2× so breit wie der Mit­telstreifen; untere Stängelscheiden (8)9–13(15) mm lang.

Lebensraum:

  • Wälder und Forste
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Feuchte, kalkarme, bodensaure Wälder

 

Ökologie:

Zeigerwerte 3 4 x  7 5 4

Höhenstufen:

  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

subm–suba

 

Geologie/Boden:

Feuchte, kalkarme, bodensaure Wälder

Vermehrungsstrategien:

  • asexuell - rein vegetativ, über Ausläufer, Brutknöllchen etc..

Verbreitunsstrategien:

  • Selbstausbreitung (Autochorie)

Blütezeit:

  • 05 - Mai

V.