Schachtelhalm
Equisetum
Familie (familia)
Schachtelhalmgewächse / Equisetaceae
Die Gattung umfasst 15 Arten weltweit und 10 Arten in Europa.
Gemeinsame Merkmale: Stängel meist grün; Blätter quirlständig, miteinander zu röhrigen, den Stängel umschließenden, oben gezähnten Scheiden verwachsen („Stängelscheide“ = „Stängelblattquirle“), niederblattartig, schuppenförmig, oft nicht grün. Sporophyllstände endständig, ährenförmig mit je mehreren Sporangien auf der Unterseite schildförmiger Träger (= Sporophylle = Sporangiophore) sitzend.
Detailbeschreibung
Equisetum arvenseAcker-Schachtelhalm
Equisetum fluviatileTeich-Schachtelhalm
Equisetum hyemaleWinter-Schachtelhalm
Equisetum palustreSumpf-Schachtelhalm
Equisetum pratenseHain-Schachtelhalm
Equisetum ramosissimumSand-Schachtelhalm
Equisetum sylvaticumWald-Schachtelhalm
Equisetum telmateiaRiesen-Schachtelhalm
Equisetum variegatumBunt-Schachtelhalm
Blütenbiologie:
- Blüten fehlend: Vermehrung über Sporen: Gefäßsporenpflanzen (Farne, Schachtelhalme, Bärlappe)
Blütenstand:
je mehrere Sporangien auf der Unterseite schildförmiger Träger (= Sporophylle = Sporangiophore) sitzend, diese in endständig ährenförmigen Sporophyllständen angeordnet
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Stängel meist grün
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Spreite schuppenförmig
- Blattstellung: Quirlständig
- Querschnitt: Spreite röhrig (hohl) oder eingerollt
- Grösse: sehr klein (nicht länger als 1 cm)
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
Blätter stängelständig, sitzend, 0,1–1,5(2) cm lang, höchstens 2 mm breit, mit nur einem einzigen, unverzweigten Nerv, einfach, ungeteilt, oft schuppenförmig, grün oder nicht grün, frei oder zu mehreren miteinander verwachsen
Blätter quirlständig, miteinander zu röhrigen, den Stängel umschließenden, oben gezähnten Scheiden verwachsen („Stängelscheide“ = „Stängelblattquirle“)
Blätter niederblattartig, schuppenförmig, oft nicht grün
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Vermehrungsstrategien:
Generationswechsel: Die Spore keimt zum (haploiden) Prothallium („Vorkeim“), einem meist nur wenige mm großen (bei den Bärlappähnlichen unterirdisch lebenden) Gebilde, das die Geschlechtsorgane (♂ = Antheridien u. ♀ = Archegonien) hervorbringt und daher Gametophyt (= „Geschlechtsgeneration“) genannt wird. Aus der befruchteten Eizelle (= Zygote) im Archegonium entwickelt sich die eigentliche Pflanze: der (diploide) Sporophyt, der (auf – fälschlich als „ungeschlechtlich“ bezeichnetem – Weg) Sporangien (Sporenbehälter, „Sporenkapsel“) und darin die Sporen (Meiosporen, dh nach Meiose entstandene, haploide) hervorbringt








