Steif-Schöterich
Erysimum strictum
Art (species)
Ruten-Goldlack / Erysimum hieraciifoliums. lat.
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Goldlack, Schöterich / Erysimum
Familie (familia)
Erysimum strictum wird neuerdings nicht mehr als eigene Art aufgefasst, sondern als Unterart von Erysimum hieraciifolium. Das Taxon Erysimum strictum entspricht daher Erysimum hieraciifolium subsp. hieraciifolium sensu EF4.
Synonyme: Steif-Goldlack; Erysimum strictum
Laubblätter 25–90 mm lang und 4–15 mm breit, linealisch bis länglich-lanzettlich, buchtig-gezähnt; Blütenstiele 2,5–5 mm lang, Kelchblätter 4–6 mm lang; Kronblätter (7)8–10(12) mm lang und 2–3,5 mm breit, außen behaart; Frucht aufrecht-abstehend (10–30° abstehend), Fruchtstiele höchstens 10 mm lang; Samen 1,7–2,1 mm lang. Auwaldränder, Waldschläge, Ruderalstellen, Forststraßenränder. (Neuerdings ± expansiv, durch Rasenansaaten?.) Stromtalsippe der Donauauen.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
im Burgenland unbeständig
Neuerdings ± expansiv, durch Rasenansaaten?
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: (30)40–100(110) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
- Typ: Traube
Blütenstiele 2,5–5 mm lang
meist seitliche Trauben unterhalb der endständigen
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: gelb
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
- Krone behaart oder am Rand bewimpert
Kronblatt außen behaart
Kronblätter (7)8–10(12) mm lang u, 2–3,5 mm breit
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Staubblätter frei
Blütenduft:
Blüten schwach duftend
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Seitentriebe anliegend/aufrecht
- Stängel kantig
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Pflanze behaart
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Haartyp: Gabelhaare/Kompassnadelhaare
- Behaarung: Haartyp: Sternhaare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: gebuchtet
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Blattstellung: Wechselständig
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Spreite lanzettlich
- Spreite linealisch
Laubblatt 25–90 mm lang u. 4–15 mm breit
linealisch bis länglich-lanzettlich, buchtig-gezähnt
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Rosette:
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Frucht:
- Oberfläche: behaart
- Schote/Schötchen (aufrecht stehend und sich i.d.R. mit zwei Klappen öffnend)
- Schote/Schötchen: Schote (Frucht mehr als dreimal so lang wie breit)
Frucht aufrecht-abstehend (10–30° abstehend)
Fruchtstiele höchstens 10 mm lang
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Samen 1,7–2,1 mm lang
Lebensraum:
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Ruderalstandorte
- Auwälder
Auwaldränder, Waldschläge, Ruderalstellen, Forststraßenränder. (Neuerdings ± expansiv, durch Rasenansaaten?.)
Stromtalsippe der Donauauen
Ökologie:
- Nährstoffzeiger (fette, nährstoffreiche Böden)
Auwaldränder, Waldschläge, Ruderalstellen, Forststraßenränder. (Neuerdings ± expansiv, durch Rasenansaaten?.)
Stromtalsippe der Donauauen
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
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