




Vulkanisches Blaugrün-Labkraut
Galium eruptivum
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Ausläufer fehlend oder höchstens 5 cm lang; Stängel 1,5–2(3) mm im Durchmesser, stets kahl; Laubblattquirl (6)10–12(13)-zählig; Laubblätter schmallinealisch, 1–2 mm breit; Teilblütenstand im Umriss breit-kegelförmig bis ebensträußig, breiter als lang; Blütenstiele 2–4 mm lang; Pollenkorn-Durchmesser 19–21 μm. Höhe: 35–100 cm. Hemikryptophyt. V–VII. Halbtrockenrasen, Trockenwaldsäume; gern über vulkanischem Gestein; collin–untermontan; selten. Im südöstlichen Vorland; im Burgenlandsüdöstlich von Güssing. (Sonstige Verbreitung: Ungarn, Slowakei, Rumänien).
Anmerkung: Diese von Galium glaucum phänetisch nur geringfügig verschiedene diploide Sippe besiedelt in Österreich eingetrenntes Areal, verdient vielleicht aber nur subspezifischen Rang, zumal in Kontaktgebieten (Grenzbereich Süd-Burgenland / östliche Ost-Steiermark) Übergangs-Populationen wachsen, wie auch der Entdecker (Krendl 2003) schreibt.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Verbreitung:
Sonstige Verbreitung: Ungarn, Slowakei, Rumänien
Gebiet:
- Südburgenland
Im südöstlichen Vorland; im Burgenland südöstlich von Güssing
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: 35–100 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
- Typ: Rispe/Schirmrispe
Teilblütenstand im Umriss breit-kegelförmig bis ebensträußig, breiter als lang
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten unterständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze kahl
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Ausläufer fehlend oder höchstens 5 cm lang
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Blattstellung: Quirlständig
- Farbe: glauk (blaugrün)
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Querschnitt: Spreite umgerollt (nach unten)
- Spreite linealisch
Laubblattquirl (6)10–12(13)-zählig
Laubblätter schmallinealisch, 1–2 mm breit
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Lebensraum:
- Halbtrockenrasen
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
Halbtrockenrasen, Trockenwaldsäume; gern über vulkanischem Gestein
Im südöstlichen Vorland; im Burgenland südöstlich von Güssing
Ökologie:
Halbtrockenrasen, Trockenwaldsäume; gern über vulkanischem Gestein
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–untermontan
Geologie/Boden:
Halbtrockenrasen, Trockenwaldsäume; gern über vulkanischem Gestein
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
V–VII




