Krapp-Labkraut

Galium rubioides


Gattung (genus)

Galium boreale agg.

Gattung (genus)

Labkraut / Galium

Familie (familia)

Kaffeegewächse / Rubiaceae


SynonymGalium boreale subsp. rubioides

Laubblätter mit drei deutlichen Längsnerven, länglich, (35)40–80 mm lang und 9–20(25) mm breit, 3–4½× so lang wie breit, zwischen den Ner­ven unterseits deutlich geädert; Frucht mit blasenförmig abgehobener Fruchtwand, fast immer kahl. Höhe: 30–70(120) cm. Hemikryptophyt. VI–VIII. Feuchte (?) Wiesen, Auwälder, Gebüsche, Säume; collin; im Pannonikum selten, sonst sehr selten. Im Nord-BurgenlandMehrfach apophytisch in Halbtrockenrasen und an Straßenböschungen, jedoch auch in Bergwäldern eingeschleppt (ob dauerhaft eingebürgert?) im Burgenland.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

  • Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
  • Ureinheimisch = indigen

Mehrfach apophytisch in Halbtrockenrasen und an Straßenböschungen

(ob dauerhaft eingebürgert?)

 

Gebiet:

  • Nordburgenland

Im Nord-Burgenland

im Pannonikum selten, sonst sehr selten

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 30–70(120) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenstand eiförmig, walzlich oder pyramidenförmig

 

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten unterständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 4 Staubblätter

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Stängel steif aufrecht

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Gegenständig
  • Blattstellung: Quirlständig
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)

Mittlere Laubblätter lanzettlich, mehr als 3× so lang wie breit

Laubblätter länglich, (35)40–80 mm lang und 9–20(25) mm breit, 3–4½× so lang wie breit, zwischen den Nerven unterseits deutlich geädert

Laubblätter mit drei deutlichen Längsnerven

Blattstiel:

Frucht:

  • Spaltfrucht (z.B. Ahorn)

Frucht mit blasenförmig abgehobener Fruchtwand, fast immer kahl

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Halbtrockenrasen
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
  • Auwälder
  • Gebüsche und Hochstaudenfluren
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Feuchte (?) Wiesen, Auwälder, Gebüsche, Säume

Mehrfach apophytisch in Halbtrockenrasen und an Straßenböschungen

im Nord-Burgenland

Ökologie:

Feuchte (?) Wiesen, Auwälder, Gebüsche, Säume

Mehrfach apophytisch in Halbtrockenrasen und an Straßenböschungen, jedoch auch in Bergwäldern eingeschleppt (ob dauerhaft eingebürgert?) im Burgenland.

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Geologie/Boden:

Feuchte (?) Wiesen, Auwälder, Gebüsche, Säume

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August

VI–VIII