Schultes-Labkraut
Galium schultesii
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Die Art heißt laut aktueller Lehrmeinung (EF4) besser Galium intermedium.
Synonyme: Ausläufer-Wald-Labkraut, Mittel-Labkraut „Glattes Labkraut“
Pflanze mit langen unterirdischen Ausläufern; beim Trocknen schwarz werdend; Stängel am Grund bewurzelt; oben ± vierkantig, unten stielrund mit vier schwachen Längsrippen; Laubblätter (25)35–50(60) mm lang und (3)4–8(13) mm breit, ziemlich abrupt zugespitzt; junge Laubtriebe und Fruchtknoten bläulich bereift; Blütenstiele 5–10 mm lang, meist länger als der Kronendurchmesser; Krone (3)4–5 mm im Querschnitt; Krone flach bis tellerförmig; Kronzipfel deutlich grannenspitzig; Teilfrucht 1,3–1,6 mm lang. Höhe: 30–120 cm. Geophyt. VI–IX. Lichte Edellaubwälder (Eichenhainbuchen-Wälder, Hopfenbuchen- und Flaumeichen-Wälder), Waldsäume; collin–montan; zerstreut bis selten. Im Burgenland imLeitha-Gebirge; um Sauerbrunn), (Osteuropäisch-karpatisch-balkanisch).
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Verbreitung:
Osteuropäisch-karpatisch-balkanisch
Gebiet:
Im Burgenland im Leitha-Gebirge; um Sauerbrunn
Lebensform:
- Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
- Lockerrasiger Wuchs
Pflanze mit langen unterirdischen Ausläufern; beim Trocknen schwarz werdend; Stängel am Grund bewurzelt
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 30–120 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Blütenstiele 5–10 mm lang, meist länger als der Kronendurchmesser
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) spitz
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
Krone (3)4–5 mm im Querschnitt; Krone flach bis tellerförmig; Kronzipfel deutlich grannenspitzig
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten unterständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
Fruchtknoten bläulich bereift
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):
- unterirdische Ausläufer (dünne, mit Niederblättern besetzte Sprossachsen)
Pflanze mit langen unterirdischen Ausläufern
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze kahl
- Pflanze glauk/bereift
- Stängel kantig
- Stängel stielrund
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Pflanze mit langen unterirdischen Ausläufern; beim Trocknen schwarz werdend
Stängel am Grund bewurzelt; oben ± vierkantig, unten stielrund mit vier schwachen Längsrippen
junge Laubtriebe und Fruchtknoten bläulich bereift
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Blattstellung: Quirlständig
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Farbe: glauk (blaugrün)
- Spreite lanzettlich
Pflanze beim Trocknen schwarz werdend
Laubblätter (25)35–50(60) mm lang und (3)4–8(13) mm breit, ziemlich abrupt zugespitzt; junge Laubtriebe bläulich bereift
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Lebensraum:
- Gebüsche und Hochstaudenfluren
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Wälder und Forste
Lichte Edellaubwälder (Eichenhainbuchen-Wälder, Hopfenbuchen- und Flaumeichen-Wälder), Waldsäume
Im Burgenland im Leitha-Gebirge; um Sauerbrunn
Ökologie:
Lichte Edellaubwälder (Eichenhainbuchen-Wälder, Hopfenbuchen- und Flaumeichen-Wälder), Waldsäume
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–montan
Geologie/Boden:
Lichte Edellaubwälder (Eichenhainbuchen-Wälder, Hopfenbuchen- und Flaumeichen-Wälder), Waldsäume
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
VI–IX

