Dreihörner-Labkraut

Galium tricornutum


Gattung (genus)

Labkraut / Galium

Familie (familia)

Kaffeegewächse / Rubiaceae


Synonyme: Dreihörniges Labkraut;  Galium tricorne

Stängel von abwärts gerichteten Stachelchen (Rauigkeiten) rau (mit den Fingern gefühlvoll von unten nach oben streichen!); Laubblätter mit deutlicher, mindestens 0,2 mm langer Stachel- oder Knorpelspitze, am Rand mit zum Laubblattgrund gekrümmten, stacheligen Haaren; Teilblütenstand kürzer als die Laubblätter, 1–3-blütig; Frucht 3–4 mm lang, mit kleinen spitzen Papillen; Fruchtstiele gleich nach dem Verblühen herabgekrümmt; Teilfrucht eiförmig. Höhe: 15–40 cm. Therophyt. V–IX. Getreideäcker, Acker­brachen, Ruderalstellen; collin–submontan; selten bis sehr selten. 

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 15–40 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Infloreszenz wenigblütig
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Teilblütenstand kürzer als die Laubblätter, 1–3-blütig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Farbe: grünlich
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten unterständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 4 Staubblätter

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • mit Dornen/Stacheln
  • Pflanze rauh
  • Pflanze kahl
  • Pflanze behaart
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Stängel von abwärts gerichteten Stachelchen (Rauigkeiten) rau (mit den Fingern gefühlvoll von unten nach oben streichen!)

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite zugespitzt
  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: am Rand bewimpert
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Gegenständig
  • Blattstellung: Quirlständig
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • Spreite linealisch

Laubblätter mit deutlicher, mindestens 0,2 mm langer Stachel- oder Knorpelspitze, am Rand mit zum Laubblattgrund gekrümmten, stacheligen Haaren

Blattstiel:

Fruchtstand:

Fruchtstiele gleich nach dem Verblühen herabgekrümmt

Frucht:

  • Spaltfrucht (z.B. Ahorn)

Frucht 3–4 mm lang, mit kleinen spitzen Papillen; Fruchtstiele gleich nach dem Verblühen herabgekrümmt; Teilfrucht eiförmig

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Teilfrucht eiförmig

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Ruderalstandorte

Getreideäcker, Acker­brachen, Ruderalstellen

Ökologie:

Getreideäcker, Acker­brachen, Ruderalstellen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

collin–submontan

Geologie/Boden:

Getreideäcker, Acker­brachen, Ruderalstellen

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September

V–IX