Pyrenäen-Storchschnabel

Geranium pyrenaicum


Gattung (genus)

Storchschnabel / Geranium

Familie (familia)

Storchschnabelgewächse / Geraniaceae


StaudeStängel mit kurzen Drüsenhaaren und längeren, abstehenden, drüsenlosen Haaren; Stipeln purpurn; Laubblattspreite meist 4–8 cm breit; Blütenstiele mit sehr kurzen und sehr dicht stehenden Drüsenhaaren und ca. gleich lang drüsenlosen Haaren; Kelchblatt 4–6(7) mm lang; Krone lilapurpurn, außen meist etwas milchig überlaufen; Kronblatt 7–10(12) mm lang; Frucht (inkl. Schnabel) 15–20 mm lang. Höhe: 25–50 cm. Ausdauernd, Hemikryptophyt. V–X. Fettwiesen, Säume, Ru­deralfluren; collin–submontan(–montan); sehr häufig bis zerstreut. Etabliert. (Heimat: Gebirge Südeuropas).

 

Detailbeschreibung
Details

Lebensform:

He.

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 25–50 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig

Blütenstand:

  • Infloreszenz wenigblütig

Blütenstiele mit sehr kurzen und sehr dicht stehenden Drüsenaaren und » gleich langen drüsenlosen Haaren

Blütenstand 2-blütig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Farbe: blau
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: violett
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)

Krone lilapurpurn, außen meist etwas milchig überlaufen

Kronblätter 7–10(12) mm lang

 

Kronblätter tief und spitz ausgerandet (dh verkehrtherzförmig)

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig

Kelchblätter 4–6(7) mm lang

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Pflanze drüsig
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Stängel mit kurzen Drüsenhaaren und längeren, abstehenden, drüsenlosen Haaren

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • Blattform: geteilt, geschnitten
  • Blattform: zusammengesetzt, dreizählig
  • Blattform: zusammengesetzt, handförmig

Stipeln vorhanden

Laubblattspreite (3)5–7-zählig handförmig geteilt

Laubblattspreite im Umriss rundlich, 5–7-zählig gespalten, Abschnitte im vorderen Drittel am breitesten und meist 3-lappig

Laubblattspreite meist 4–8 cm breit

Stipeln purpurn

Blattstiel:

Grundblätter stets lang gestielt

Frucht:

  • Kapsel
  • mit Fruchtschnabel
  • Spaltfrucht (z.B. Ahorn)

Frucht (inkl. Schnabel) 15–20 mm lang

Spaltfrucht: die Teilfrüchte sind 1-samige Kapseln, die ruckartig von unten nach oben aufspringen, wodurch der Same ausgeschleudert wird; die Fruchtklappen bleiben, bogig nach oben gekrümmt, an der Griffelsäule (= Griffel im Fruchtzustand = Fruchtschnabel) hängen

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
  • Frucht einsamig

Lebensraum:

  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
  • Ruderalstandorte

Fettwiesen, Säume, Ru­deralfluren

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–submontan(–montan)

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober

V–X