Berg-Storchschnabel

Geranium sylvaticum


Gattung (genus)

Storchschnabel / Geranium

Familie (familia)

Storchschnabelgewächse / Geraniaceae


Synonym: Wald-Storchschnabel

Blütenstiele nach der Anthese (bis zur Fruchtreife) aufrecht-abstehend; Krone schalenförmig ausgebreitet; — Kronblatt 13–18(20) mm lang, meist lilapurpurn bis purpurviolett, am Grund weißlich; Staubfaden gegen den Grund zu allmählich auf 1 mm verbreitert; Griffel 3–4 mm lang (an der unreifen Frucht gemessen); Frucht (inkl. Schnabel) 25–35 mm lang. Subtriözisch. Höhe: 30–60 cm. Ausdauernd, Hemikryptophyt. VI–VII(VIII). Frische bis feuchte Fettwiesen, Hochstaudenfluren, Grauerlenwälder, Zwergstrauchheiden, Lärchen-Zirbenwälder; montan–subalpin; häufig.  

 

Detailbeschreibung
Details

Lebensform:

He.

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 30–60 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig

Blütenstand:

  • Infloreszenz wenigblütig

Blütenstiele nach der Anthese (bis zur Fruchtreife) aufrecht-abstehend

Blütenstiele mit Drüsenhaaren (neben drüsenlosen Haaren)

Blütenstand 2-blütig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: violett
  • Farbe: weiß oder cremefarben

Krone schalenförmig ausgebreitet

Kronblätter 13–18(20) mm lang, meist lilapurpurn bis purpurviolett, am Grund weißlich

Kronblätter abgerundet bis seicht ausgerandet

Kronblätter verkehrteiförmig

 

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig

Griffel 3–4 mm lang

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)

Staubfäden gegen den Grund zu allmählich auf 1 mm verbreitert

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: geteilt, geschnitten
  • Blattform: zusammengesetzt, handförmig
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)

Stipeln vorhanden

Laubblattspreite (3)5–7-zählig handförmig geteilt

Laubblätter im Umriss 5- bis 7-eckig, Abschnitte ≈ in der Mitte am breitesten (rhombisch), fiederspaltig bis tief sägezähnig

Blattstiel:

Grundblätter stets lang gestielt

Frucht:

  • Kapsel
  • mit Fruchtschnabel
  • Spaltfrucht (z.B. Ahorn)

Frucht (inkl. Schnabel) 25–35 mm lang. Subtriözisch

Spaltfrucht: die Teilfrüchte sind 1-samige Kapseln, die ruckartig von unten nach oben aufspringen, wodurch der Same ausgeschleudert wird; die Fruchtklappen bleiben, bogig nach oben gekrümmt, an der Griffelsäule (= Griffel im Fruchtzustand = Fruchtschnabel) hängen

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
  • Frucht einsamig

Lebensraum:

  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
  • Gebüsche und Hochstaudenfluren

Frische bis feuchte Fettwiesen, Hochstaudenfluren, Grauerlenwälder, Zwergstrauchheiden, Lärchen-Zirbenwälder

Höhenstufen:

  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

montan–subalpin

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August

VI–VII(VIII)