Rispen-Gipskraut
Gypsophila paniculata
Gattung (genus)
Gipskraut ieS & Kuhnelke / Gypsophila
Familie (familia)
Nelkengewächse / Caryophyllaceae
Synonym: Schleierkraut
Pflanze sehr stark verzweigt, Habitus ± kugelig; Stängel aufsteigend bis aufrecht, unten kurz drüsig-weichhaarig; Laubblätter 2,5–10 mm breit, manchmal undeutlich 3-nervig; Blütenstände locker; Blütenstiele 2–3× so lang wie der Kelch; Kelch mit abwechselnd grünen und weißlich-trockenhäutigen Längsstreifen, nicht bauchig, ungeflügelt, Kelchzipfel häutig berandet; Kronblätter 2× so lang wie der Kelch, am Grund allmählich (keilig) verschmälert, vorn abgerundet, weiß; Griffel länger als die Krone; Blüten duftend; Samen mit langen, stumpfen Warzen. Höhe: 60–90 cm. Chamaephyt. Blütezeit: VI–VII(IX). Steppenroller. Sandsteppen, sandige Böschungen; wird auch als Zierpflanze kultiviert; verwildernd unbeständig; collin; selten.
Detailbeschreibung
Flora status:
als Zierpflanze kultiviert; verwildernd unbeständig
Lebensform:
- Chamaephyt (Zwerg-, Teppich- und Halbsträucher, Polsterstauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- pollakanth (mehrmals blühend)
- verholzt
Pflanze sehr stark verzweigt, Habitus ± kugelig
Wuchshöhe:
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: 60–90 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- deutlich/lang begrannt (bei Süßgräsern)
Blütenstände locker; Blütenstiele 2–3× so lang wie der Kelch
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
Kronblätter 2× so lang wie der Kelch, am Grund allmählich (keilig) verschmälert, vorn abgerundet, weiß
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
Griffel länger als die Krone
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Staubblätter frei
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch verwachsenblättrig
- Kelchzähne deutlich
Blütenstiele 2–3× so lang wie der Kelch; Kelch mit abwechselnd grünen und weißlich-trockenhäutigen Längsstreifen, nicht bauchig, ungeflügelt, Kelchzipfel häutig berandet
Blütenduft:
- mit deutlichem Blütenduft (kräftig bzw. stark lt. EF 4)
Blüten duftend
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze behaart
- Pflanze drüsig
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
- Seitentriebe abstehend/ ausladend
Pflanze sehr stark verzweigt, Habitus ± kugelig; Stängel aufsteigend bis aufrecht, unten kurz drüsig-weichhaarig
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Farbe: glauk (blaugrün)
- Grösse: klein (1 bis 2 cm)
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Nervatur parallel-/bogennervig
- Spreite linealisch
Laubblätter 2,5–10 mm breit, manchmal undeutlich 3-nervig
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Lebensraum:
Sandsteppen, sandige Böschungen; wird auch als Zierpflanze kultiviert; verwildernd unbeständig
Ökologie:
Steppenroller. Sandsteppen, sandige Böschungen; wird auch als Zierpflanze kultiviert; verwildernd unbeständig
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
Sandsteppen, sandige Böschungen; wird auch als Zierpflanze kultiviert; verwildernd unbeständig
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
VI–VII(IX)