Hottonia palustris

Wasserfeder


Synonym

Hottonia palustris

Gattung (genus)

Hottonia

Familie (familia)

Primulaceae


Allgemeine Information

Blü postfloral zurückgeschlagen; Kro weiß bis blassrosa. Versch.griffelig. H: 20–60 cm. Wa. (IV)V–VI(VII?). Stehende u. träg fließende, seichte, beschattete, nährstoffarme, hydrogenkarbonatreicheGewässer, bes. in Altwässern von Flüssen (zB Donau, March, Leitha, Raab, Lafnitz, Mur usw.?); Au- u. Erlen­bruch­wälder; coll; sltbis s slt. B(an Pinka u. Lafnitz), W†, N(Machauen), O(an der Donau), S-St(an der unteren Mur u. deren rechten Nebenflüssen), KM, SM; – BG†,BS; TN†, VI (C. Berici), VI, TV, UD; SLO (S: Mozirje, V).RL:Ö2, BM 1; Ven 3. Neuerdings nicht slt in Teichen u. Badeseen angesalbt M! Wasserfeder, „Wasserprimel“ / H. palustris

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Neuerdings nicht selten in Teichen und Badeseen angesalbt

 

Gebiet:

Im Burgenland an Pinka u. Lafnitz

Lebensform:

  • Wasserpflanze

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wasserpflanze

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 20–60 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
  • tierbestäubt: insektenbestäubt - Bienen/Hummeln

Verschiedengriffelig

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Quirl (Blüten in Quirlen angeordnet)
  • Typ: Traube

siehe Hottonia

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blüten stieltellerförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Blüten postfloral zurückgeschlagen

Krone weiß bis blassrosa

Verschiedengriffelig

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

Verschiedengriffelig

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Staubblätter verwachsen

Verschiedengriffelig

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Flutend (unter Wasser) wachsend
  • Pflanze immergrün oder wintergrün
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

 

Neuerdings nicht selten in Teichen u. Badeseen angesalbt

siehe Hottonia

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Blattstellung: Quirlständig

laubblätter rosettig genähert

siehe Hottonia

Keimblätter:

  • Zwei Keimblätter (Zweikeimblättrige)

Phänologie:

Lichtkeimer

Frucht:

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Auwälder
  • Ufer und Röhrichte
  • untergetaucht im oder auf dem Wasser
  • Wälder und Forste

Stehende und träg fließende, seichte, beschattete, nährstoffarme, hydrogenkarbonatreiche Gewässer, besonders in Altwässern von Flüssen (zB Donau, March, Leitha, Raab, Lafnitz, Mur usw.?); Au- und Erlenbruchwälder

Im Burgenland an Pinka u. Lafnitz

Neuerdings nicht selten in Teichen u. Badeseen angesalbt

 

Ökologie:

Stehende und träg fließende, seichte, beschattete, nährstoffarme, hydrogenkarbonatreiche Gewässer, besonders in Altwässern von Flüssen; Au- und Erlenbruchwälder

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Geologie/Boden:

Stehende und träg fließende, seichte, beschattete, nährstoffarme, hydrogenkarbonatreiche Gewässer, besonders in Altwässern von Flüssen; Au- und Erlenbruchwälder

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Wasserverbreitung (Hydrochorie)

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

(IV)V–VI(VII?)