Garten-Kresse

Lepidium sativum

Gattung (genus)

Kresse, Krähenfuß / Lepidium s.lat.

Familie (familia)

Kreuzblütler / Brassicaceae


Synonyme: Echtkresse, Saat-Kresse, Echte Kresse 

Stängel be­reift; obere Stängelblätter nicht stängelumfassend, kurz gestielt oder sitzend; Kronblatt 2–3 mm lang; Fruchtstiel ½–¾× so lang wie die Frucht; Frucht 5–6 mm lang und 3–4 mm breit, oben breit geflügelt. Höhe: 20–40 cm. Therophyt. V–VII. Kultiviert als Gewürz- und Salatpflanze; auch in Äckern als Zwischenfrucht gesät; selten auf Ruderalstellen unbeständig verwildernd. Alte Kulturpflanze. (Heimat der Stammsippe subsp. spinescens: Nordost-Afrika bis Südwest-Asien).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

  • Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)

Kultiviert als Gewürz- u. Salatpflanze; auch in Äckern als Zwischenfrucht gesät; selten auf Ruderalstellen unbeständig verwildernd

Alte Kulturpflanze

Verbreitung:

Heimat der Stammsippe subsp. spinescens: Nordostafrika bis Südwestsasien

 

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 20–40 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
  • selbstbestäubt (autogam)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
  • Typ: Traube

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)

Kronblatt 2–3 mm lang

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
  • Staubblätter frei
  • Staubbeutel nicht gelb (z.B. rot, violett, etc..)

Antheren oft violett

Blütenkelch:

  • Anzahl: 4 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze kahl
  • Pflanze glauk/bereift
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Stängel bereift

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: leierförmig (vergrößerter Endabschnitt oder Endblättchen)
  • Blattform: geteilt, geschnitten
  • Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattrand: gezähnt
  • Blattstellung: Wechselständig

Obere Stängelblätter nicht stängelumfassend, kurz gestielt od. sitzend

Obere Stängelblätter ganzrandig, linealisch

Blattstiel:

Obere Stängelblätter nicht stängelumfassend, kurz gestielt od. sitzend

 

Rosette:

ohne Grundrosette

Fruchtstand:

Fruchtstiel ½–¾× so lang wie die Frucht

Frucht:

  • Schote/Schötchen (aufrecht stehend und sich i.d.R. mit zwei Klappen öffnend)
  • Schote/Schötchen: Schötchen (Frucht weniger als dreimal so lang wie breit)

Fruchtstiel ½–¾× so lang wie die Frucht

Frucht 5–6 mm lang u. 3–4 mm breit, oben breit geflügelt

 

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Ruderalstandorte

Kultiviert als Gewürz- u. Salatpflanze; auch in Äckern als Zwischenfrucht gesät

selten auf Ruderalstellen unbeständig verwildernd

 

Ökologie:

  • Lichtliebend (=heliophil)

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Tierverbreitung (Zoochorie) – Verbreitung außen am Tierkörper (Epizoochorie)

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

V–VII