Kuckucks-Lichtnelke
Lychnis flos-cuculi
Gattung (genus)
Familie (familia)
Nelkengewächse / Caryophyllaceae
Synonyme: Kuckucksnelke, Silene flos-cuculi
Pflanze nicht weißwollig-filzig; Stängel basal verzweigt, locker behaart; Laubblätter linealisch bis linealisch-lanzettlich, kahl; Blütenstand 11–21-blütig; Blütenträger fehlend; Kelch 6–9 mm lang, kahl, mit 10 vorspringenden, grünbraunen Nerven; Kronblätter 15–25 mm lang, Kronblattplatte 4-teilig (2 lange und 2 kurze Zipfel), purpurrosa. Höhe: 30–80 cm. Hemikryptophyt. Blütezeit: V–VII. Mäßig fette Feuchtwiesen; collin–montan(–subalpin); mit dem Rückgang der Feuchtwiesen ist diese schöne Art selten geworden.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
mit dem Rückgang der Feuchtwiesen ist diese schöne Art selten geworden
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- annuell
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: 30–80 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Infloreszenz lockerblütig
- Infloreszenz vielblütig
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Blütenstand 11–21-blütig
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) lappig, spaltig oder schnittig
- Blüten stieltellerförmig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
- Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
Blütenträger fehlend
Kronblätter 15–25 mm lang, Kronblattplatte 4-teilig (2 lange und 2 kurze Zipfel), purpurrosa
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 5
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Staubblätter frei
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
Pflanze nicht weißwollig-filzig; Stängel basal verzweigt, locker behaart
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Spreite lanzettlich
- Spreite spatelförmig
Laubblätter linealisch bis linealisch-lanzettlich, kahl
Blattstiel:
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Lebensraum:
- Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
Mäßig fette Feuchtwiesen
mit dem Rückgang der Feuchtwiesen ist diese schöne Art selten geworden
Ökologie:
- Staunässezeiger/Vernässungszeiger
Mäßig fette Feuchtwiesen
mit dem Rückgang der Feuchtwiesen ist diese schöne Art selten geworden
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–montan(–subalpin)
Geologie/Boden:
Mäßig fette Feuchtwiesen
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
V–VII

