



Spitzblatt-Malve
Malva alcea
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Spitzblatt- Käsepappel,Spitzblatt-Rosenpappel, Sigmarskraut, Siegmarswurz, Rosen-Malve; Bismalva alcea
Stängel (besonders oben) mit Sternhaaren neben einfachen Haaren; Grundblatt tief handförmig geschnitten; Außenkelchblätter eiförmig, meist 3–4(5) mm breit; Kelch und Außenkelch filzig-sternhaarig; Kronblatt 20–35 mm lang; Teilfrucht kahl, auf den Seiten runzelig. Höhe: 50–125 cm. Hemikryptophyt. VII–IX. Mäßig trockene Fettwiesen, Säume, auch halbruderal: Wegränder, Böschungen, Bahnanlagen; collin–montan; zerstreut bis selten. (Submediterran.) Archäophyt, aber auch in „Blumenwiesenmischungen“ (angesalbt).
Detailbeschreibung
Flora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
Archäophyt, aber auch in „Blumenwiesenmischungen“ angesalbt
Verbreitung:
Submediterranraum
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchshöhe:
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 50–125 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
- tierbestäubt: insektenbestäubt - Bienen/Hummeln
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
- Infloreszenz wenigblütig
- Nur Einzelblüten
- Typ: Traube
- Typ: Dolde
Blüten in den Achseln von Laubblättern, die unteren einzeln, die obersten meist traubig bis doldig gehäuft
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) lappig, spaltig oder schnittig
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Blüten trichter- oder radförmig
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
Kronblätter tief ausgerandet, rosa, selten weiß.
Kronblatt 20–35 mm lang
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 6 oder mehr
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: zahlreiche Staubblätter (mehr als zehn)
- Staubblätter verwachsen
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Anzahl: 3 Kelchblätter
- Kelch behaart oder bewimpert
- Kelch verwachsenblättrig
- Kelchzähne deutlich
Außenkelchblätter eiförmig, meist 3–4(5) mm breit
Kelch u. Außenkelch filzig-sternhaarig
Blütenduft:
Blütenduft: schwach, duftwechselnd nach Geschlechterphase: ♂: Honig+Schaf, ♀: ohne Duft
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Pflanze behaart
Stängel stets aufrecht
Stängel (bes. oben) mit Sternhaaren neben einfachen Haaren
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Haartyp: Sternhaare
- Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
- Blattform: geteilt, gelappt (z.B. Eichenblatt)
- Blattform: geteilt, geschnitten
- Blattform: geteilt, gespalten
- Blattrand: gekerbt
- Blattrand: gesägt
- Blattstellung: Wechselständig
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
- Nervatur fieder-/netznervig
Mittlere u. obere Stängelblätter tief handförmig geschnitten, Abschnitte meist tief fiederteilig
untere Stängelblätter gelappt bis gespalten, Abschnitte kerbsägig
Blüten in den Achseln von Laubblättern
Grundblätter tief handförmig geschnitten
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Rosette:
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Lebensraum:
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Ruderalstandorte
Mäßig trockene Fettwiesen, Säume, auch halbruderal: Wegränder, Böschungen, Bahnanlagen
Archäophyt, aber auch in „Blumenwiesenmischungen“ angesalbt
Ökologie:
Mäßig trockene Fettwiesen, Säume, auch halbruderal: Wegränder, Böschungen, Bahnanlagen
Archäophyt, aber auch in „Blumenwiesenmischungen“ angesalbt
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
VII–IX



