

Echt-Luzerne
Medicago sativa s.lat.
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Schneckenklee, Luzerne / Medicago
Familie (familia)
Schmetterlingsblütler / Fabaceae
Synonyme: Alfalfa, Saat-Luzerne, Gewöhnliche Luzerne, Blaue Luzerne; „Medicago × varia“, Medicago „sativasubsp. sativa“
Pflanze aufsteigend bis aufrecht; Trauben 1–3 cm lang, länglich. Krone helllila bis blauviolett oder dunkelpurpurviolett; Frucht mit 1½–3½ Windungen, 4–5 mm lang und 3–4 mm breit, anliegend weichhaarig; Höhe: 30–90(120) cm. Hemikryptophyt. V–XI. Alte Kulturpflanze, als Futterpflanze und als Rasenansaaten sehr häufig kultiviert und oft verwildernd. Bienenweidepflanze, Gemüsepflanze, Gründüngungspflanze. (Entstanden wahrscheinlich im Iran aus Medicago microcarpa [Medicago coerulea = Medicago sativa subsp. coerulea] × Medicago falcata; Heimat von Medicago coerulea: Südost-Europa, Vorderasien).
Anmerkung: Die Eigentliche Saat-Luzerne / Medicago sativa s. str.(= Medicago sativa subsp. sativa) wird hauptsächlich in wärmeren Ländern, z.B. im Mediterranraum kultiviert.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
Alte Kulturpflanze, als Futterpflanze u. als Rasenansaaten sehr häufig kultiviert u. oft verwildernd. Bienenweidepflanze, Gemüsepflanze, Gründüngungspflanze. (Entstanden wahrscheinlich im Iran aus M. microcarpa [M. coerulea = M. sativa subsp. coerulea] × M. falcata; Heimat von M. coerulea: Südost-Europa, Vorderasien.)– („M. ×varia“, M. „sativa subsp. sativa“)
Verbreitung:
Entstanden wahrscheinlich im Iran aus M. microcarpa [M. coerulea = M. sativa subsp. coerulea] × M. falcata
Heimat von M. coerulea: Südost-Europa, Vorderasien
Wuchsform:
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 30–90(120) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
- tierbestäubt: insektenbestäubt - Bienen/Hummeln
Blütenstand:
Trauben 1–3 cm lang, länglich
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: blau
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Farbe: violett
- Schmetterlingsblüte
Krone helllila bis blauviolett od. dunkelpurpurviolett
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Staubblätter verwachsen
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch verwachsenblättrig
- Kelchzähne deutlich
- Kelchzähne deutlich: zugespitzt
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
Pflanze aufsteigend bis aufrecht
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite mit Grannenspitze
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
- Blattform: zusammengesetzt, dreizählig
- Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
- Blattrand: gezähnt
- Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Lebensraum:
- Äcker und Ackerrandstreifen
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
Alte Kulturpflanze, als Futterpflanze u. als Rasenansaaten sehr häufig kultiviert u. oft verwildernd
Gründüngungspflanze
Ökologie:
kultiviert u. oft verwildernd
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
- 11 - November
V–XI

