Gewöhnliches Wald-Flattergras

Milium effusum subsp. effusum


Art (species)

Wald-Flattergras / Milium effusum

Gattung (genus)

Flattergras / Milium

Familie (familia)

Süßgräser / Poaceae


Im Burgenland die einzige (taxonomisch allerdings umstrittene) Unterart von Milium effusum. Weitere Informationen siehe dort.

SynonymMilium effusum var. effusum

Laubblattspreite (7)9–12(15) mm breit; Rispe ausgebreitet, (15)18–30(35) cm lang und (7)9–14(18) cm breit, nur oben verzweigt; Rispenachse fast glatt; Rispenzweige waagrecht-abstehend bis herab­ge­schlagen;; der längste Rispenzweig (in der Mitte der Rispe) (3,5)5–9(20) cm lang, mit (4)5–10(20) Ährchen. Ährchen 3–3,5(4) mm lang, hauptsächlich grün. Schattige, frische Edellaubwälder, besonders Buchenwälder, Hochstau­denfluren, Grün­erlen­gebüsche; collin–subalpin.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

lockere Horste

Wuchshöhe:

  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

siehe Milium effusum

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • windbestäubt (anemophil)

Ährchen einblütig

Blütenstand:

  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
  • Typ: Rispe/Schirmrispe

Rispe ausgebreitet, (15)18–30(35) cm lang u. (7)9–14(18) cm breit; der längste Rispenzweig (in der Mitte der Rispe) (3,5)5–9(20) cm lang, mit (4)5–10(20) Ährchen

Rispe nur oben verzweigt; Rispenachse fast glatt; Rispenzweige waagrecht-abstehend bis herabgeschlagen; Ährchen 3–3,5(4) mm lang, hauptsächlich grün

Blütenblätter:

  • Farbe: grünlich
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
  • reduziert/nicht vorhanden ("nackte Blüte")

Ährchen 3–3,5(4) mm lang, hauptsächlich grün

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
  • Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 3 Staubblätter
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Rhizom (wurzelartige, meist horizontal verlaufende Sprossachse)
  • unterirdische Ausläufer (dünne, mit Niederblättern besetzte Sprossachsen)

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Knoten deutlich erkennbar (Poaceae)
  • mit unterirdischen Ausläufern
  • Pflanze glauk/bereift
  • Pflanze kahl
  • Stängel stielrund
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Farbe: glauk (blaugrün)
  • Grösse: gross (länger als 10 cm)
  • mit Blatthäutchen (Ligula)
  • mit Blattscheide
  • Spreite gekielt (mit an Unterseite stark hervortretender Mittelrippe)
  • Spreite linealisch

Laubblattspreite (7)9–12(15) mm breit

Blattstiel:

Frucht:

  • Apfelfrucht/ „Kernfrucht“

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Gebüsche und Hochstaudenfluren
  • Wälder und Forste
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Schattige, frische Edellaubwälder, bes. Buchenwälder, Hochstaudenfluren, Grünerlengebüsche

Ökologie:

  • Schattenliebend (=sciadophil)

Schattige, frische Edellaubwälder, bes. Buchenwälder, Hochstaudenfluren, Grünerlengebüsche

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–subalpin

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Ameisenausbreitung (Myrmekochorie)

Ameisenausbreitung?

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli