

Weißer Schmalkopf-Mohn
Papaver dubium subsp. austromoravicum
Art (species)
Schmalkopf-Mohn / Papaver dubium (s.lat.)
Gattung (genus)
Familie (familia)
KroB frisch weiß bis rosa u. purpurn od. slt rot (getrocknet gelbl.weiß bis gelbl.rosa u. weinrot), oft am Grund außen mit einem rotschwarzen Fleck. — Milchsaft frisch meist gelb (slt farblos bis weiß), getrocknet gelb bis rot; größte GrundB meist 2×-fiederschnittig; BlüStiel auch im untersten Fünftel meist anliegend (slt abstehend) behaart; Zipfel der größten GrundB 2–6 mm br; BlüKnospen im Längsschnitt br-ellipt. bis eifmg bis verk’eifmg, oben br abgerundet, meist oberh. bis in (slt unterh.) der Mitte am breitesten; Fr meist keilfmg-walzl. (slt ellips.), 1,4–4× so lg wie Æ. Subruderale Trockenrasen, Wald- u. Gebüschsäume (s slt Äcker); coll; zstr. Im Pann. B[1], W, N. RL: Ö 3. – (Tetraploid: 2n = 28) – (Incl. P. albiflorum)
Weißer Sch.-M., Südmährischer Sch.-M. /P. d. subsp. austromoravicum
Detailbeschreibung
Lebensform:
- Therophyt (Einjährige)
Wuchsform:
- annuell
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: (10)40–100 cm.
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
- Pflanze einhäusig
Blütenstand:
Blütenknospen im Längsschnitt breit-elliptisch bis eiförmig bis verkehrteiförmig, oben breit abgerundet, meist oberhalb bis in (selten unterhalb) der Mitte am breitesten
Blütenstiel auch im untersten Fünftel meist anliegend (selten abstehend) behaart
Blütenstiel meist 30–80 cm lang
obere Hälfte des Blütenstiel stets anliegend behaart. —
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
- Blütenhülle freiblättrig
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Farbe: rot
Kronblätter frisch weiß bis rosa und purpurn oder selten rot (getrocknet gelblichweiß bis gelblichrosa und weinrot), oft am Grund außen mit einem rotschwarzen Fleck
Kronblätter 2–3(3,5) cm lang und 2–3(4) cm breit, » so lang wie breit, einander seitlich daher nicht oder nur schwach überlappend
weibliche Organe (Gynözeum):
Narbenstrahlen (4)5–8(10)
männliche Organe (Andrözeum):
Staubfäden auf ganzer Länge gleich dick
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: geteilt, geschnitten
- Blattstellung: Wechselständig
- Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
- Pflanze mit Milchsaft
Zipfel der größten Grundblätter 2–6 mm breit
Milchsaft frisch meist gelb (selten farblos bis weiß), getrocknet gelb bis rot
größte Grundblätter meist 2×-fiederschnittig
Stängelblätter 2×-fiederschnittig; seitliche Abschnitte der Laubblätter meist gerade, der Endabschnitt » gleich groß wie die seitlichen, fiederspaltig, Zipfel ganzrandig
Obere Laubblätter fiederschnittig, sitzend, aber nicht stängelumfassend
Fiederlappen kurz begrannt
Lebensraum:
- Trockenrasen
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Äcker und Ackerrandstreifen
Subruderale Trockenrasen, Wald- und Gebüschsäume (sehr selten Äcker)
Ökologie:
Zeigerwerte: 6 6 3 4 5 5; ÷. –
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
coll
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
- 08 - August
IV–V(VIII) (» 2 Wochen früher als P. rhoeas)

