Garten-Pastinak
Pastinaca sativa subsp. sativa
Art (species)
Echt-Pastinak / Pastinaca sativa
Gattung (genus)
Familie (familia)
Im Burgenland die einzige Unterart von Pastinaca sativa. Nähere Informationen siehe dort.
Stängel gefurcht; Stängel und Laubblattoberseite locker anliegend behaart, Doldenstrahlen (der Enddolden) 8–18(20), ungleich lang, der mittlere länger als die übrigen ; Frucht breit-ellipsoid, breit berandet (¼–½× so breit wie die Frucht). Frische bis mäßig feuchte Fettwiesen, Wegränder, Gräben, frische Ruderalstellen; collin–montan; häufig. Auch als Wurzelgemüsepflanze kultiviert (ehedem mehr als heute, neuerdings wieder vermehrt; verschiedene Sorten).
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Auch als Wurzelgemüsepflanze kultiviert (ehedem mehr als heute, neuerdings wieder vermehrt; verschiedene Sorten)
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
- Typ: Doppeldolde
Doldenstrahlen (der Enddolden) 8–18(20), ungleich lang, der mittlere länger als die übrigen
Blütenblätter:
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten unterständig
- Fruchtblätter verwachsen
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Staubblätter frei
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch verwachsenblättrig
Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):
- Speicherwurzel(n) – Rüben und Wurzelknollen
Rübe
Auch als Wurzelgemüsepflanze kultiviert (ehedem mehr als heute, neuerdings wieder vermehrt; verschiedene Sorten)
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze behaart
- Stängel kantig
Stängel gefurcht
Stängel u. Laubblattoberseite locker anliegend behaart
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
- Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Blattstellung: Wechselständig
- Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
- Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
- mit Blattscheide
- Spreite eiförmig
Stängel u. Laubblattoberseite locker anliegend behaart
Rosette:
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Lebensraum:
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
- Ruderalstandorte
Frische bis mäßig feuchte Fettwiesen, Wegränder, Gräben, frische Ruderalstellen
Auch als Wurzelgemüsepflanze kultiviert (ehedem mehr als heute, neuerdings wieder vermehrt; verschiedene Sorten)
Ökologie:
- Lichtliebend (=heliophil)
Frische bis mäßig feuchte Fettwiesen, Wegränder, Gräben, frische Ruderalstellen
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–montan
Geologie/Boden:
- Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Verbreitunsstrategien:
- Flugfrucht (Anemochorie)
auch durch den Menschen ausgebreitet
Blütezeit:
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September