Peru-Blasenkirsche

Physalis peruviana


Gattung (genus)

Blasenkirsche / Physalis

Familie (familia)

Nachtschattengewächse / Solanaceae


Synonyme: Andenbeere, Andenkirsche, Inkapflaume, „Kapstachelbeere“, „Ananaskirsche“, „Erdkirsche“, „Goldbeere“; Physalis eduli

Pflanze ausdauernd; Stängel und Laubblätter dicht behaart; Laubblattspreite rundlich bis breit-eiförmig, zugespitzt, am Grund ± herzförmig; Kelch zur Fruchtreife 40–80 mm lang, behaart, grünlich bis bräunlich; Krone 15–25 mm im Durchmesser, gelb, im Schlund mit braun- oder schwarzpurpurnen Flecken; Antheren purpurn;Frucht gelb, 12–20 mm im Durchmesser. Höhe: 30–70 cm. Hemikryptophyt. V–VII. Selten als Obstpflanze kultiviert, sehr selten v. a. auf Mülldeponienund an Abwasserkanälenunbeständig verwildernd. (Heimat: Südamerika und Mittelamerika).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Selten als Obstpflanze kultiviert, sehr selten v. a. auf Mülldeponien und an Abwasserkanälen unbeständig verwildernd

Verbreitung:

Heimat: Südamerika und Mittelamerika

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 30–70 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
  • Infloreszenz wenigblütig
  • Nur Einzelblüten

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) spitz
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: gelb
  • Farbe: braun/schwärzlich
  • Farbe: mehrfarbig oder gemustert
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: violett
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)

Krone 15–25 mm im Durchmesser, gelb, im Schlund mit braun- oder schwarzpurpurnen Flecken

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Staubbeutel nicht gelb (z.B. rot, violett, etc..)
  • Staubblätter frei

Antheren purpurn

Blütenkelch:

Kelch zur Fruchtreife 40–80 mm lang, behaart, grünlich bis bräunlich

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Pflanze ausdauernd; Stängel und Laubblätter dicht behaart

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite zugespitzt
  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattrand: gezähnt
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Grösse: gross (länger als 10 cm)
  • Spreite eiförmig
  • Spreite rundlich
  • Spreitengrund herzförmig

Stängel und Laubblätter dicht behaart

Laubblattspreite rundlich bis breit-eiförmig, zugespitzt, am Grund ± herzförmig

Blattstiel:

Frucht:

  • Beere
  • Farbe: hell - weiss, gelb oder orange
  • Farbe: rot
  • Oberfläche: behaart
  • Farbe: grün

Frucht gelb, 12–20 mm im Durchmesser

Kelch zur Fruchtreife 40–80 mm lang, behaart, grünlich bis bräunlich

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Ruderalstandorte

Selten als Obstpflanze kultiviert, sehr selten v. a. auf Mülldeponien und an Abwasserkanälen unbeständig verwildernd

Ökologie:

  • Störungszeiger

Selten als Obstpflanze kultiviert, sehr selten v. a. auf Mülldeponien und an Abwasserkanälen unbeständig verwildernd

Geologie/Boden:

auf Mülldeponien und an Abwasserkanälen unbeständig

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

V–VII